Reiskuchen

Kugelförmige Reiskuchen in Südchina

Reiskuchen sind Kuchen aus Reis, die vor allem in Asien weit verbreitet sind und oft zu speziellen Anlässen gegessen werden. Grundlage dafür bilden sowohl körniger Reis als auch gestampfter Reis.

In Japan werden die bekanntesten Mochi genannt, in Südkorea heißen sie Tteok, in China Niangao, in Singapur cheww kueh und in Indien Idli. Zahlreiche Varianten gibt es auf den Philippinen und in Vietnam. Die Reiskuchen können sowohl süß als auch herzhaft sein. Sie unterscheiden sich von einem Reispudding durch die festere Konsistenz. In einigen asiatischen Ländern werden Reiskuchen zum Frühstück gegessen.

China

Den japanischen mochi entsprechen in China die niangao zum chinesischen Neujahrsfest. Es gibt sie als süße oder herzhafte Kuchen, teilweise werden sie mit Sahne und Zimt angereichert. Einfachere Reiskuchen heißen in China zongzi. Sie werden aus Klebreis und Natriumcarbonat zubereitet, in Bambusblätter eingewickelt, zugebunden und mit Honig oder Zucker serviert. Es gibt unterschiedliche Varianten der Zubereitung. Bei der Version rou zong enthalten die Reiskuchen Schweinefleisch oder Schinken, außerdem oft Pilze, Sojasauce, Zucker, Pfeffer, Knoblauch oder Garnelen.

Philippinen

Auf den Philippinen gibt es zahlreiche Varianten für Reiskuchen, jede Region hat eigene Spezialitäten entwickelt. Die wichtigsten Varianten sind:

Literatur

Commons: Reiskuchen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Wiktionary: Reiskuchen – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

Quellen

  1. ↑ Rice as Food. In: Solomon H. Katz: Encyclopedia of Food and Culture. Band 3, Scribner u. a., New York u. a. 2003, ISBN 0-684-80567-7.