Zufallstechniken sind Methoden zur Ideenfindung (Kreativitätstechniken), die auf dem Prinzip des zufälligen Inputs basieren.
Prinzip
Das Prinzip der Zufallstechniken besteht darin, zufällig ausgewählte Bilder oder Wörter als Anregung zur Lösung einer Ideenfindungsaufgabe zu verwenden. Dabei spielt die Quelle der Anregungen keine Rolle.
Das Zufallselement dient dazu, Assoziationen zu wecken, auf die man bei einer Betrachtung des Problems allein nicht gekommen wäre. Auf diese Weise entstehen neue Ideen.
Ablauf
Der Ablauf dieser Techniken ist sehr einfach:
Es wird eine möglichst große, allgemeine Quelle von Bildern oder Wörtern bereitgestellt.
Daraus wird ein Wort oder Bild zufällig ausgewählt.
Dieses wird als Anregung zur Lösung der Aufgabe verwendet.
Varianten
Es gibt viele Varianten der Zufallstechnik. Zu den bekanntesten gehören
Die Katalog-Technik (Zufallsquelle ist ein Warenkatalog)
Die Lexikon-Technik (Zufallsquelle ist ein Lexikon)
Die Reizwortanalyse (Zufallsquelle ist ein beliebig ausgesuchtes Wort)