Remmer Akkermann

Remmer Akkermann (* 1943) ist ein deutscher Biologe und Hochschullehrer.

Leben

Akkermann legte 1963 das Abitur in Oldenburg ab. Danach studierte er Zoologie, Botanik, Chemie und Geographie an den Universitäten Saarbrücken, Kiel und Braunschweig. Das Diplom (Dipl.-Biol.) absolvierte er 1969 am Zoologischen Institut der Universität Göttingen mit einer Arbeit über die Postembryogenese von Retraktorenmuskeln der Weinbergschnecke (Helix pomatia). Im Jahr 1975 wurde er an der Universität Bonn bei den Zoologen Günther und Jochen Niethammer mit einer Dissertation zur Ökologie und Populationsdynamik des Bisams (Ondatra zibethicus L) an einem nordwestdeutschen Verlandungssee zum Dr. rer. nat. promoviert. Seine Habilitationsschrift aus dem Jahr 1997 befasste sich mit der Lage des Naturschutzes und der Naturschutzforschung in Nordwestdeutschland.

Zwischen 1967 und 1974 war er an Gymnasien in Göttingen und Diepholz als angestellter Lehrer für Biologie und Geografie tätig. 1974 wechselte er auf die Stelle eines Akademischen Rats / Oberrats an der Universität Osnabrück, Abteilung Vechta (Universität Vechta). Hier lehrte er bis 2008. Er nahm Lehraufträge an der Fachhochschule Osnabrück-Haste für den Bereich Natur- und Umweltschutz wahr. Im Jahr 1997 gründete er das Institut für Naturschutz und Umweltbildung (INU) und war bis 1999 dessen Direktor.

Er ist Gründer des Naturschutzverbandes Niedersachsen, des NaturschutzForum Deutschland (NaFor) und Gründungs- und Ehrenvorsitzender der Biologischen Schutzgemeinschaft Hunte Weser-Ems (BSH) sowie Initiator von BIOSYS, Förderverein der Landschaftsökologie an der Universität Oldenburg, und in den Vorständen mehrerer Stiftungen.

Ehrungen

Schriften

Einzelnachweise

  1. ↑ Remmer Akkermann, außerplanmäßiger Professor für Biologie und ihre Didaktik auf der Website der Universität Vechta, Abruf am 11. September 2026