Renate Bol (* 1945 in Saarbrücken) ist eine deutsche Klassische Archäologin.
Renate Bol studiert Klassische Archäologie, Alte Geschichte, Kunstgeschichte und Christliche Archäologie an den Universitäten Köln, Saarbrücken und Freiburg. In Freiburg erwarb sie zunächst den Magister in Kunstgeschichte bei Willibald Sauerländer, 1976 erfolgte die Promotion in Klassischer Archäologie mit einer Dissertation zum Statuenprogramm des Nymphäums des Herodes Atticus in Olympia bei Felix Eckstein. 1981 wurde sie wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Mainz, wo sie sich 1994 mit einer Arbeit zu den Amazonen von Ephesos habilitierte und später zur außerplanmäßigen Professorin ernannt wurde. Von 1997 bis 2008 war Bol Teilprojektleiterin im Sonderforschungsbereich 295 „Kulturelle und sprachliche Kontakte. Prozesse des Wandels in historischen Spannungsfeldern Nordostafrikas/Westasiens“ an der Universität Mainz.
Bols Forschungsschwerpunkte liegen auf dem Gebiet der antiken Plastik, insbesondere der römischen Plastik aus Milet und Olympia, sowie der phönizisch-punischen und zyprischen Sepulkral- und Votivdenkmäler.
Renate Bol war mit dem Klassischen Archäologen Peter Cornelis Bol (1941–2012) verheiratet. Aus der Ehe ging ein Sohn hervor.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Bol, Renate |
| KURZBESCHREIBUNG | deutsche Klassische Archäologin |
| GEBURTSDATUM | 1945 |
| GEBURTSORT | Saarbrücken |