Renate Buser

Renate Buser (* 3. März 1961 in Barmelweid bei Aarau) ist eine Schweizer Künstlerin. Fotografie und Installationen im Kontext von Architektur und Urbanismus bilden den Schwerpunkt ihres Werks.

Leben

Renate Buser studierte von 1984 bis 1988 an der Schule für Gestaltung Basel und an der Accademia di Belle Arti di Venezia von 1985 bis 1986 (Klasse Emilio Vedova). Seit Anfang der 1990er-Jahre arbeitet sie mit Fotografie und begann 1992 mit künstlerischen Interventionen im öffentlichen Raum. Seit 2005 ist sie Dozentin für den Studiengang Fine Arts-Bildende Kunst (Bachelor und Master CAP) an der Hochschule der Künste Bern.

Werk

Busers fotografische Arbeit wird oft mit modernistischer und brutalistischer Architektur assoziiert, die sie ausführlich dokumentiert hat. Die riesigen, im öffentlichen Raum auf Aussenfassaden installierten Bilder schaffen oft Spiegelungen oder Trompe-l’œils. Einige Werke sind dauerhaft (Basel, Lausanne, Genf und Môtiers), andere temporär (Ausstellungen, Festivals). Alle ihre künstlerischen Interventionen spielen mit der Architektur und der Fotografie. Es geht ihr weniger darum, Architektur durch Fotografie zu dokumentieren, als vielmehr mit beiden ein perfektes Gleichgewicht von Raum und Volumen auszudrücken. In ihren Fotoarbeiten verwendet sie spezifische Optiken, die Perspektiven erlauben, die sie als perfekt ansieht und die Frosch- oder Vogelperspektiven vermeiden. Dank einer Fachkamera erreicht sie eine sogenannte Dezentrierung, das heisst, das Objektiv kann in Bezug auf die Standarte bewegt werden, wodurch ein präziser Bildausschnitt ohne jegliche Verzerrungen entsteht.

Ausstellungen (Auswahl)

Seit 1999 nahm Renate Buser an zahlreichen Gruppenausstellungen in der Schweiz, in verschiedenen Ländern Europas und in Nordamerika teil.

Kunst und Bau (permanent)

Preise

Publikationen (Auswahl)

Einzelnachweise

  1. 1 2 Buser, Renate - SIKART Lexikon zur Kunst in der Schweiz. Abgerufen am 29. Juni 2021.
  2. ↑ Fotostiftung Schweiz: Fotostiftung: FotografIn. Abgerufen am 29. Juni 2021.
  3. ↑ Schulhäuser in Beton: Grauenvolle Blöcke oder architektonische Kunstwerke? In: TagesWoche. 23. Oktober 2015, abgerufen am 4. Juli 2021 (Schweizer Hochdeutsch).
  4. ↑ Centre Art Contemporain: Text auf Deutsch. Abgerufen am 4. Juli 2021.
  5. ↑ Ausstellungsverzeichnis abgerufen am 6. Juli 2021
  6. ↑ kunsthaus: x-mas+ 2005 Renate Buser. In: Kunsthaus. Abgerufen am 24. Februar 2021 (deutsch).
  7. ↑ Renate Buser – Espaces et vides. Reconstructed. Abgerufen am 24. Februar 2021 (britisches Englisch).
  8. ↑ Kunsthaus Baselland. Abgerufen am 24. Februar 2021.
  9. ↑ Association Maison Blanche - Le Corbusier. Abgerufen am 4. Juli 2021 (englisch).
  10. ↑ Deux expositions photographiques. Cité Internationale Universitaire de Paris, 6. April 2010, abgerufen am 24. Februar 2021 (französisch).
  11. ↑ Dans le cadre de "Monuments et Imaginaires" le CMN présente "Transparences et faux-semblants", une installation de Renate Buser sur les tours et le… Abgerufen am 24. Februar 2021 (französisch).
  12. ↑ 8. Mai – 16. Oktober 2008: Marquard Wocher - Vom Kleinmeister zum Panorama-Maler. Abgerufen am 24. Februar 2021.
  13. ↑ Kunst im Wolfsberg. Abgerufen am 27. April 2021.
  14. ↑ Centre Art Contemporain: Echo - Renate Buser. Abgerufen am 24. Februar 2021.
  15. ↑ Collonge-Bellerive en ligne: Archives des actualités: Fresque de Vésenaz: une fenêtre avec vue. Abgerufen am 2. September 2020.
  16. ↑ Acacias 66 | Collection Pictet. Abgerufen am 24. Februar 2021.
  17. ↑ Présentation de projet (PDF; 1,7 MB)
  18. ↑ «Kunst macht dort Sinn, wo sie öffentlich sichtbar und auch zugänglich ist» – Blog Barmelweid. Abgerufen am 4. Juli 2021.
  19. ↑ Nadja Rohner: Fotografie – Chefarzttochter Renate Buser kehrt als Künstlerin auf die Barmelweid zurück. Abgerufen am 4. Juli 2021.
  20. ↑ UBS Kulturstiftung, Geschäftsbericht 2016. UBS, 2016, abgerufen am 2. September 2020.
  21. ↑ Roman Kurzmeyer: Erlebte Modelle. Model Experience. Ambra Verlag, 2000, ISBN 978-3-99043-248-8 (degruyter.com [abgerufen am 24. Februar 2021]).
  22. ↑ Renate Buser im Musée des Beaux-Arts. In: artlog.net. Ehemals im Original (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 20. August 2023. (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)
  23. ↑ Kunsthaus Baselland. Abgerufen am 24. Februar 2021.
  24. ↑ Renate Buser - Barock. Abgerufen am 24. Februar 2021.
  25. ↑ Renate Buser. Mes photographies sont plus intelligentes que moi. In: art&fiction. Abgerufen am 24. Februar 2021 (französisch).