
Renate Oldermann (* 1950 in Osnabrück) ist Historikerin und Autorin verschiedener Monographien und Tagungsbeiträge über evangelische Damenstifte (früher katholische Nonnenklöster) in Niedersachsen.
Nach dem Besuch der Grundschule in Osnabrück und dem Gymnasium Luisenschule in Essen studierte Renate Oldermann Germanistik und Geschichte an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg und in Berlin. Nach dem ersten Staatsexamen 1977 in Berlin arbeitete sie zunächst als Dozentin im Fachbereich Deutsch für Ausländer an der Volkshochschule Berlin-Schöneberg. Anschließend war sie Referendarin für den höheren Schuldienst am Gymnasium Kleine Helle in Bremen. 1983 beendete sie dieses Referendariat mit dem zweiten Staatsexamen. Nach Kindererziehungszeit und einem Ausbildungslehrgang zur Archivarin am Staatsarchiv Bremen arbeitet sie seit 1988 als Archivarin in den von der Klosterkammer Hannover betreuten evangelischen Klöstern und Damenstiften Bassum (1988–1992), Kloster Lamspringe (1992–1993), Kloster Walsrode (1993–1994) und den Damenstiften Börstel (1995–1998, 2003–2011) und Fischbeck (1998–2002 und seit 2011).
2004 erfolgte die Promotion zum Dr. phil. an der Universität Vechta bei Bernd Ulrich Hucker mit einer Arbeit über das Kloster Walsrode zum Thema „Vom Kanonissenstift zum evangelischen Damenkloster. Sozial- und theologiegeschichtliche Grundlagen des Lebens in einem mittelalterlich-frühneuzeitlichen Konvent“.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Oldermann, Renate |
| ALTERNATIVNAMEN | Oldermann-Meier, Renate |
| KURZBESCHREIBUNG | deutsche Historikerin und Autorin |
| GEBURTSDATUM | 1950 |
| GEBURTSORT | Osnabrück |