Resiquimod wird derzeit in verschiedenen Indikationen geprüft, in erster Linie zur Behandlung der aktinischen Keratose. Aber auch bei Herpes-simplex-Virusinfektionen(Genitalherpes) wird es getestet, darüber hinaus wird die Wirksamkeit als Adjuvans in der Therapie anderer viraler Erkrankungen, wie beispielsweise Hepatitis C studiert.
Laufende Studien
Prospektive, randomisierte, teilweise verblindete, teils plazebokontrollierte multizentrische klinische Prüfung zur Untersuchung der geeigneten Dosierung, der Sicherheit, Verträglichkeit und Wirksamkeit eines äußerlich anwendbaren Resiquimod-Gels bei Patienten mit multiplen Läsionen einer aktinischen Keratose.
Wirkungsmechanismus (Pharmakodynamik)
Resiquimod bindet an zwei Toll-like-Rezeptoren TLR7 und TLR8 und gilt als Nachfolgesubstanz des zugelassenenImiquimod, welches einen ähnlichen, aber schwächeren Wirkmechanismus besitzt und nur an TLR7 bindet.
Geschichtliches
Resiquimod wurde von 3M Drug Delivery Systems entwickelt und 2010 an das schweizerische Pharmaunternehmen Spirig Pharma AG auslizenziert.
Literatur
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↑Gerd Plewig: Fortbildungswoche für Praktische Dermatologie und Venerologie e. V., Fortschritt durch Fortbildung 2006. Springer Verlag, 2007, ISBN 978-3-540-30514-9.
↑R. M. Szeimies, J. Bichel, J. P. Ortonne, E. Stockfleth, J. Lee, T. C. Meng: A phase II dose-ranging study of topical resiquimod to treat actinic keratosis. In: Br J Dermatol. 159(1), 2008 Jul, S. 205–210. PMID 18476957
↑M. A. Tomai, R. L. Miller, K. E. Lipson, W. C. Kieper, I. E. Zarraga, J. P. Vasilakos:Resiquimod and other immune response modifiers as vaccine adjuvants. In: Expert Review of Vaccines. Band6, Nr.5, Oktober 2007, S.835–847, doi:10.1586/14760584.6.5.835, PMID 17931162.
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