Rettigheim Gemeinde Mühlhausen | |
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| Koordinaten: | 49° 14′ N, 8° 42′ O |
| Eingemeindung: | 1. Januar 1972 |
Rettigheim ist ein Ortsteil der Gemeinde Mühlhausen in Baden-Württemberg. Rettigheim liegt circa 20 Kilometer südöstlich von Heidelberg in den Hügeln des Kraichgaus.
Der Ort wurde im Jahre 788 im Lorscher Codex als Radinchheim erstmals erwähnt und gehörte später zum Kloster Odenheim. Das Bistum Speyer erwarb 1338 mit der Vogtei auch die Grundherrschaft über den Ort. 1546 erlangte es dann alle Herrschaftsrechte. Aufgrund der Zugehörigkeit zu Speyer blieb Rettigheim auch in der Reformationszeit katholisch. 1803 kam Rettigheim zu Baden. Am 1. Januar 1972 wurde Rettigheim nach Mühlhausen eingemeindet.
Das Wappen von Rettigheim zeigt ein grünes Kleeblatt, das auch als Element in das Gemeindewappen von Mühlhausen übernommen wurde.

Die katholische Pfarrkirche St. Nikolaus in Rettigheim wurde 1823/24 im spätklassizistischen Stil erbaut. 1956 wurde sie erweitert.
Der Orgelbauer Karl Göckel hat seinen Betrieb in Rettigheim. Seit 2024 gibt es in der Ortsmitte den Mini-Supermarkt Ursula (Abkürzung für Unser Super Landlädchen) in dem der Kunde seine Waren mit einem Barcodelesegerät selbst einscannen und bargeldlos bezahlen kann.

Die Grundschule Rettigheim wurde 1966 als Volksschule gegründet. 1972 wurde die Volksschule in eine Grundschule umgewandelt. Am Hauptgebäude verbunden befinden sich ein eigenes Schwimmbad und eine Sporthalle, welche für unzählige Veranstaltungen des Ortes genutzt wird.
Außerdem befindet sich auf dem Gelände noch ein Amphitheater. Es wird sowohl für den Schulbetrieb als auch für Aufführungen von örtlichen Vereine benutzt.