Der weilerartige Hofgruppe liegt auf der Gemarkung Böhringen auf 410mü.NHN rund zwei Kilometer nordöstlich des Dorfes.
Geschichte
Archäologische Einzelfunde auf der Gemarkung Reute verweisen auf bronzezeitliche (Gewann „Ried“) und römerzeitliche (Reutehof) Siedlungsspuren. Um 1925 wurde beim Torfstechen im Gewann „Ried“ eine verzierte, bronzene Trompetenkopfnadel gefunden. Sie wurde am 12.August 1968 dem Archäologischen Hegau-Museum im historischen Schloss Singen als Dauerleihgabe übergeben.
Reute wurde erstmals 1281 als Ruthi und Anfang des 14.Jahrhunderts als Hofgut Rüti urkundlich erwähnt. Reute gehörte seit 1538 zum Radolfzeller Territorium.
Einwohner
In Reute leben 122 Einwohner (Stand: 2012).
Weblinks
Reutehöfe (Wohnplatz) auf den Seiten von www.leo-bw.de (landeskundliches Informationssystem für Baden-Württemberg)
Einzelnachweise
123Vgl. Radolfzell am Bodensee. In: Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden.
↑Jürgen Hald: Von der Steinzeit bis zu den Alamannen – archäologische Funde in Radolfzell und den Ortsteilen. In: Stadt Radolfzell am Bodensee, Abteilung Stadtgeschichte (Hildegard Bibby, Katharina Maier) (Hrsg.): Radolfzell am Bodensee – Die Chronik. Stadler, Konstanz 2017, ISBN 978-3-7977-0723-9. S.12–26.
↑Vgl. Adelheid Beck: Beiträge zur frühen und älteren Urnenfelderkultur im nordwestlichen Alpenvorland. (= Phrähistorische Bronzefunde. Abteilung XX. Band 2). C.H. Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 1980. ISBN 3-406-07081-7.
↑Vgl. Landesdenkmalamt Baden-Württemberg (Hrsg.): Fundberichte aus Baden-Württemberg. Band 2. 1975. S.61.