Rezeptortheorie ist ein Begriff aus der Pharmakologie. Sie erklärt die Wirkungen verschiedener Arzneimittel als Wechselwirkung von Pharmakomolekülen oder natürlichen Liganden mit Rezeptoren.
Die Rezeptortheorie wurde von John Newport Langley und Paul Ehrlich eingeführt.
Wesentlicher gedanklicher Bestandteil der Rezeptortheorie ist, dass der Arzneistoff mit dem Rezeptor einen, für ein gewisses Zeitfenster, festen Komplex bildet.
Zum Verständnis lassen sich dabei zwei Arten von Komplexen unterscheiden:
Da die Übergänge zwischen 1 + 2 fließend sind, spricht man von der intrinsic activity, der Wirkintensität. Ein Agonist aktiviert einen Rezeptor und ein Antagonist aktiviert ihn nicht bzw. inhibiert die Bindung des natürlichen Liganden.
Eine detaillierte Rezeptortheorie ist die PK/PD-Modellierung.