Ribotyping (engl. Kofferwort für ribosomale Typisierung) ist in der Molekularbiologie ein Verfahren zur Erzeugung eines genetischen Fingerabdrucks von rDNA per Restriktionsfragmentlängenpolymorphismus.
Durch das Ribotyping werden charakteristische Restriktionsmuster der DNA von Genen der ribosomalen RNA (rRNA) erzeugt. Die isolierte DNA wird mit einem Restriktionsenzym zerlegt, nach einer Agarose-Gelelektrophorese und einem Southern Blot mit Hybridisierungssonden aus Teilen der Gene der 16S rRNA und 23 S rRNA kann ein für die Art charakteristisches Muster erzeugt und mit Proben anderer Arten verglichen werden.