Ein Riefelbild bzw. -gemälde (auch: Riffelbild bzw. -gemälde, perspektivisches Doppelporträt oder Rasterbild) ist ein Bild, das aus nebeneinander platzierten Zylindern mit dreiecksförmiger Grundfläche besteht, wobei auf zwei Seitenflächen der Zylinder jeweils ein unterschiedliches Motiv abgebildet ist; die dritte Seitenfläche ist auf einem flachen Untergrund angebracht. Dadurch entstehen voneinander unabhängige Rechts- und Linksansichten des Bildes.
Die meisten bisher bekannten Riefelgemälde stammen aus dem 18. Jahrhundert und befinden sich in Kirchen, aber auch Porträts von Ehepaaren waren beliebt.