Riekenbostel

Riekenbostel
Gemeinde Kirchwalsede
Koordinaten: 53° 2′ N, 9° 28′ OKoordinaten: 53° 2′ 4″ N, 9° 27′ 34″ O
Fläche: 11,26 km²
Einwohner: 139
Bevölkerungsdichte: 12 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. März 1974
Postleitzahl: 27386
Vorwahl: 04269
Riekenbostel (Niedersachsen)
Riekenbostel (Niedersachsen)
Lage von Riekenbostel in Niedersachsen

Riekenbostel ist ein Ortsteil der Gemeinde Kirchwalsede im Landkreis Rotenburg (Wümme) in Niedersachsen. Der Ort bildete bis 1974 eine eigenständige Gemeinde.

Geographie

Das Dorf Riekenbostel liegt etwa vier Kilometer nordöstlich von Kirchwalsede.

Geschichte

Riekenbostel gehörte vor den Napoleonischen Kriegen zum Amt Rotenburg des Kurfürstentums Hannover. Von 1811 bis 1813 gehörte der Ort zu Frankreich und dort zum Kanton Rotenburg im Departement der Wesermündung. 1814 fiel Riekenbostel an Hannover zurück und gehörte dort wieder zum Amt Rotenburg. 1867 fiel die Gemeinde mit dem gesamten Königreich Hannover an Preußen und gehörte dort seit 1885 zum Kreis Rotenburg in Hannover. Im Rahmen der Gebietsreform in Niedersachsen wurde Riekenbostel am 1. März 1974 Teil der Gemeinde Kirchwalsede.

Einwohnerentwicklung

Hofgebäude vom Hof Cohrs
Jahr Einwohner Quelle
181264
1845109
1871104
1885123
1895121
1910113
1925124
1939109
1950252
1961179
1970170

Bau-, Boden- und Naturdenkmale

Der Hof Cohrs an der Dorfstraße 14, ein Fachwerkhaus und ein Fachwerkstall am Hasseler Weg 11 und ein Außenschafstall mit Halbwalmdach im Sehlbruch stehen unter Denkmalschutz. Eine größere Zahl von Grabhügeln sind geschützte Bodendenkmale. Drei Hofeichen an der Straße Am Höllen sind Naturdenkmale.

Einzelnachweise

  1. 1 2 Daten und Karte der Gemarkung Riekenbostel
  2. ↑ Christoph Barthold Scharf: Der Politische Staat des Churfürstentum Braunschweig-Lüneburg. Johann Georg Berenberg, Lauenburg 1777, S. 130 (google.de).
  3. 1 2 Albrecht Friedrich Ludolph Lasius: Der Französische Kayser-Staat unter der Regierung des Kaysers Napoleon des Grossen im Jahre 1812. Kißling, Osnabrück 1813, S. 98 (google.de).
  4. ↑ Statistisches Bundesamt: Gebietsänderungen 1974
  5. ↑ Friedrich W. Harseim, C. Schlüter (Hrsg.): Statistisches Handbuch für das Königreich Hannover. Schlüter, Hannover 1848, S. 154 (google.de).
  6. ↑ Volkszählung 1871
  7. ↑ Volkszählung 1885
  8. ↑ Volkszählung 1895
  9. ↑ Der Kreis Rotenburg im Gemeindeverzeichnis 1900. In: gemeindeverzeichnis.de. Uli Schubert, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 27. April 2023.
  10. 1 2 Michael Rademacher: Rotenburg. Online-Material zur Dissertation, Osnabrück 2006. In: eirenicon.com.
  11. 1 2 3 Regionales Gemeindeverzeichnis-Informationssystem GV-ISys (mit historischen Bevölkerungszahlen)