| Rising Sons | |
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Von links: Taj Mahal, Jesse Lee Kincaid, Gary Marker, Ry Cooder und Kevin Kelley – (Los Angeles, 1965) | |
| Allgemeine Informationen | |
| Herkunft | Los Angeles |
| Genre(s) | Blues-Rock/Folk |
| Aktive Jahre | 1964–1966 |
| Gründungsmitglieder | |
Gesang, Mundharmonika, Gitarre, Piano | Taj Mahal |
6- und 12-Saiten-Gitarren, Mandoline, Slide-Gitarre und Resonatorgitarren | Ry Cooder |
Gesang, Gitarre | Jesse Lee Kincaid |
Bass | Gary Marker |
Schlagzeug | Ed Cassidy (bis 1965) |
| Letzte Besetzung | |
Gesang, Mundharmonika, Gitarre, Piano | Taj Mahal |
6- und 12-Saiten-Gitarren, Mandoline, Slide-Gitarre und Resonatorgitarren | Ry Cooder |
Gesang, Gitarre | Jesse Lee Kincaid |
Bass | Gary Marker |
Schlagzeug, Perkussion | Kevin Kelley (ab 1965) |
Rising Sons war eine im Jahr 1965 gegründete amerikanische Blues-Rock- und Folk-Gruppe aus Los Angeles, Kalifornien. Obwohl sie nur kurzzeitig bestand, markierte sie den Startpunkt der Karriere der beiden Musiker Taj Mahal und Ry Cooder.
Die Band wurde 1964 von Taj Mahal, Ry Cooder, Jesse Lee Kincaid, Gary Marker und Ed Cassidy gegründet. Die Gruppe spielte häufig in den Clubs The Troubadour und The Ash Grove in Los Angeles und war dabei mit ihrem Blues-Rock relativ erfolgreich.
Sie erhielt von Columbia Records einen Plattenvertrag. Ihr einziges Album, produziert von Terry Melcher, wurde damals nicht veröffentlicht.
Lediglich eine Single, Candy Man mit The Devil’s Got My Woman (B-Seite) erschien 1966. Davon waren insbesondere Taj Mahal und Ry Cooder enttäuscht. Also löste sich die Gruppe 1966 auf. Anfangs hielten es Musikexperten für möglich, dass die Gruppe den Durchbruch eher schaffen würde als The Byrds, die diese Einschätzung mit ihrem Erfolg Mr. Tambourine Man widerlegten. Kevin Kelley, der von 1965 bis zur Auflösung der Band Schlagzeuger war, wechselte von Rising Songs zu The Byrds.
Die Aufnahmen der Rising Sons wurden in großem Umfang gebootleggt und fast drei Jahrzehnte später von Columbia Records unter dem Titel Rising Sons Featuring Taj Mahal and Ry Cooder (1992) veröffentlicht.
Bassist Gary Marker erinnerte sich später: „Wir selbst waren das Problem, denn wir hatten Schwierigkeiten, unsere vielfältigen musikalischen Vorstellungen in ein Produkt zu verwandeln, das sich verkaufen ließ. Wir hatten keinen wirklichen Anführer, keine klare musikalische Vision … Ich [Melcher] habe alles getan, um uns glücklich zu machen – im Rahmen meiner Möglichkeiten. Er versuchte so ziemlich alles, was er konnte, einschließlich der akustischen Live-Session, bei der 2:10 Train entstand.“
Den späteren Musikstil der damals noch sehr jungen Musiker, die in verschiedenen Bandprojekten zu absoluten Größen aufstiegen, konnte man auf dem nie veröffentlichten Debütalbum bereits erahnen. Insbesondere der Gesangsstil von Taj Mahal war sehr prägnant, während Ry Cooders Spiel noch etwas im Hintergrund ist. Im Gegensatz zum eher bluesigen Spätwerk der Protagonisten war hier neben dem Blues noch poppiger Folk-Rock und Country-Musik zu hören.
Laut AllMusic nahm der „getragene, bluesige, volkstümliche Sound von Rising Sons zukünftige Aufnahmen von Bands wie Moby Grape, Buffalo Springfield, den Grateful Dead vorweg. Sogar Südstaaten-Rocker (wie die Allman Brothers) und Country-Rocker (wie die Byrds) haben sie beeinflusst.“
| Jahr | Details |
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| 1966 | Candy Man/The Devil’s Got My Woman
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| Jahr | Details |
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| 1992 | Rising Sons Featuring Taj Mahal und Ry Cooder
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