Grosse-Ruyken wuchs auf einem Einsiedelhof bei Donauwörth auf. Nach dem Abitur lebte sie in Südwestfrankreich und studierte zwischen 1970 und 1972 Neuphilologie an der LMU in München.
Zurück in Deutschland arbeitet sie seit Herbst 1978 selbstständig als freischaffende Künstlerin und beschäftigte sich ab dem Jahr 1983 mit Transparenz, Farbe, Licht und Bewegung in Skulpturen. Objekte von Rita Grosse-Ruyken gehören seit Mitte der 1980er Jahre zu den Beständen des internationalen Designmuseums Die Neue Sammlung der Pinakothek der Moderne in München, des Kunstgewerbemuseums Berlin sowie des MAK, Museum Angewandte Kunst (Frankfurt am Main).
Sabine Runde (Hrsg.): Transformationen – RAYS OF LIGHT (Mit Beiträgen u.a. von André Fischer/F-Hindisheim, Aloys Goergen/München, Toni Greenbaum/New York, Richard Hay/Hongkong, Sabine Runde/Frankfurt, Ulrich Schneider/Frankfurt, Hans Wichmann/Starnberg, Friedrich Piel/Falkenberg. Texte in Deutsch und Englisch), Museum für Angewandte Kunst, Frankfurt 2009, ISBN 978-3-88270-110-4
Rita Grosse-Ruyken (Hrsg.): Der Stein der Weisen / quinta essentia. Landakademie für Kunst und Naturphilosophie, Triftern 2012. (Mit Beiträgen von Aloys Goergen, Harald Szeemann und Hans Wichmann)
Rita Grosse-Ruyken: Rita Grosse-Ruyken. In: Caroline Sternberg, Kathrina Rudolph (Hrsg.): Künstler*Innen an der ADBK München. Akademie der Bildenden Künste München, 2023. S. 23–27
Auszeichnungen
1974: Herbert Hofmann-Preis
1976: Benvenuto Cellini-Preis
1990: Staatlicher Förderpreis für junge Künstler und Schriftsteller für den Bereich „Schmuck von Gold- und Silberschmieden“
Kunstfilme
2013: Performance THE DRAWING FROM THE GOLDEN CHALICE in Abu Dhabi
2014: Die Geburt von DURCHFLUTUNG II während der Jahre 1987–1990
2014: LE SOUFFLE DE DIEU PLANAIT À LA SURFACE DES EAUX über die 1993er Performance in Antwerpen
2015: RAYS OF LIGHT, über die gleichnamige Ausstellung 2009
2006–2019: DURCHFLUTUNG und DER WEISSE STEIN: Ein Film in 12 Kapiteln (Länge: 17,5 Stunden)
2018: DER EWIGE QUELL, über das zu errichtende „Museum Visionäre Kunst“ in Triftern
↑Florian Hufnagl: Einblicke – Ausblicke. Für ein Museum von morgen. Die Neue Sammlung. Staatliches Museum für angewandte Kunst, Arnoldsche, 1996, ISBN 978-3-925369-58-2, S. 226
↑Form ohne Ornament? Angewandte Kunst zwischen Zweckform und Objekt (Das Zwanzigste Jahrhundert – Ein Jahrhundert Kunst in Deutschland), Verlag Nicolai, Berlin 1999, ISBN 978-3-87584-875-5, S. 47
↑Systemadministrator:Deutscher Künstlerbund e.V.In:www.kuenstlerbund.de.ArchiviertvomOriginal(nicht mehr online verfügbar)am16.Februar 2016;abgerufen am 16.Februar 2016.
↑Vlaams Instituut voor het Zelfstandig Ondernemen [VIZO], Dienst Kunstansbacht (Hrsg.):A Sparkling Party. Contemporary European Silverwork. (Katalog). Provinciaal Veiligheidsinstituut Antwerpen, Brüssel 1993, S.56.
↑initiative Kunst - Kirche. Die Neue Sammlung, Staatliches Museum für Angewandte Kunst, München (Katalog). Deutsche Gesellschaft für christliche Kunst, München, S.4–5,13.
↑DG Künstlerlexikon. Deutsche Gesellschaft für christliche Kunst, München 1995, S.9,Titelseite,Rückseite.
↑Nancy Preu:Corporal Identity – Body Language. 9th Triennale for Form and Content – USA and Germany. Museum für Angewandte Kunst, Frankfurt a. M. 2003, S.164–165 (worldcat.org).
↑Im Zeichen der Ewigkeit. Positionen zeitgenössischer Kunst. Katalog zur Ausstellung des Landkreises Biberach im Kloster Schussenried, 28. April bis 21. Oktober 2012