Robert K. Furtak

Robert Karl Furtak (* 26. Juli 1930 in Pilsen; † 2. April 2022 in Stegen) war ein deutscher Politikwissenschaftler und Hochschullehrer.

Leben und Wirken

Nach seiner 1951 erfolgten Reifeprüfung besuchte Robert K. Furtak zunächst von 1953 bis zum Dolmetscher-Examen 1956 das Dolmetscher-Institut an der Universität Heidelberg, wo er sich mit der russischen und spanischen Sprache und dem Völkerrecht beschäftigte. Von 1956 bis 1960 studierte er dann Rechtswissenschaft an der Universität Heidelberg. Von 1957 bis 1958 arbeitete er als Dolmetscher und Übersetzer an der Botschaft der Bundesrepublik Deutschland in Moskau. Außerdem war er von 1958 bis 1967 Lektor für russische Sprache und Sowjetkunde an der Heidelberger Universität. Im Jahre 1961 legte er das erste juristische Staatsexamen ab, außerdem die Prüfung für den höheren diplomatischen Dienst. Von 1962 bis 1965 studierte Furtak dann Politikwissenschaft, Soziologie, Neuere Geschichte und Wirtschaftsgeographie an der Universität Heidelberg und der Technischen Hochschule Aachen. 1965 promovierte er an der Technischen Hochschule Aachen (Dr. rer.pol.). Nach einem Forschungsaufenthalt in Mexiko (1966 bis 1967) war Furtak von 1967 bis 1971 zunächst als Akademischer Rat an der Universität Freiburg/Br. tätig. Von 1971 bis 1995 hatte er dann eine Professur für Politikwissenschaft an der Universität Koblenz-Landau (Campus Landau) inne. Furtak beschäftigte sich vor allem mit den politischen Systemen der sozialistischen Staaten, insbesondere der Sowjetunion und Kuba; außerdem arbeitete er über Mexiko.

Der Politikwissenschaftler Florian T. Furtak ist sein Sohn.

Veröffentlichungen (Auswahl)

Außerdem zahlreiche weitere Aufsätze in Fachzeitschriften und Sammelbänden.

Einzelnachweise

  1. ↑ Homepage Robert K. Furtak (mit allen biographischen Daten, Veröffentlichungsverzeichnis u. Todesanzeige der Familie, abgerufen am 14. März 2025).