Robert Friedrich Weigel (* 1956 in Ebermannstadt) ist ein deutscher Elektrotechniker und war Leiter des Lehrstuhls für Technische Elektronik an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg.
Robert Weigel hat an der Technischen Universität München Hochfrequenztechnik studiert, wurde dort 1989 mit einer Arbeit zum Thema „Planare akustooptische Lichtablenker in Lithiumniobat“ promoviert (Doktorvater war Peter Russer) und habilitierte sich dort auch 1992 mit einer Arbeit zum Thema „Akustische Oberflächenwellen-Bauelemente im UHF-Bereich“. Von 1992 bis 1996 lehrte er als Privatdozent an der Technischen Universität München. 1996 wurde er zum ordentlichen Professor an der Universität Linz ernannt, wo er das Institut für Nachrichtentechnik und Informationstechnik begründete. 2002 übernahm er den vier Jahre lang vakanten Lehrstuhl für Technische Elektronik an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. 2023 ging er in den Ruhestand.
In Linz war er zusammen mit Richard Hagelauer Gründer der Firma DICE (Danube Integrated Circuit Engineering), aus der später zwei Firmen geworden sind, die von Infineon beziehungsweise Intel (und mittlerweile Apple) übernommen wurden. In Erlangen war er Mitgründer der Firma eesy-ic, welche später durch die Robert Bosch GmbH gekauft wurde.
In seiner Freizeit ist Robert Weigel als Schachspieler aktiv. Er gewann zweimal die Deutsche Jugend-Fernschach-Einzelmeisterschaft (1973–1976/1974–1977) und ist seit 1992 FIDE-Meister. Er spielte für den TB 1888 Erlangen, SC Sendling und Schachclub Forchheim.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Weigel, Robert |
| ALTERNATIVNAMEN | Weigel, Robert Friedrich (vollständiger Name) |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Elektrotechniker |
| GEBURTSDATUM | 19. Februar 1956 |
| GEBURTSORT | Ebermannstadt |