Roberto Falabella

Roberto Falabella Correa (* 13. Februar 1926 in Santiago de Chile; † 12. Dezember 1958 ebenda) war ein chilenischer Lyriker, Librettist, Essayist, Komponist und Musikpädagoge.

Leben und Werk

Falabella musste auf Grund seiner Erkrankung an infantiler Zerebralparese eine Privatschule besuchen. Seine musikalische Ausbildung erfolgte u. a. durch Lucila Césped (1902–1983) (Musiktheorie und Solfège), Julia López (Harmonielehre), María Ester Grebe (1928–2012) (Notation) und Alfonso Letelier Llona. 1950 begann er ein Kompositionsstudium bei Gustavo Becerra-Schmidt. Er vervollkommnete seine Ausbildung 1954 bei Fré Focke und vertiefte seine Kenntnisse im Bereich der Musikanalyse und Instrumentation im Kontakt mit Miguel Aguilar Ahumada und Estéban Eitler.

Als Komponist trat Falabella mit fünf Sinfonien und vor allem mit kammermusikalischen Werken (u. a. Vokalwerken nach eigenen Texten und Gedichten von Lope de Vega, Federico García Lorca, León Felipe (1884–1968) und Pablo Neruda) hervor. Er unterrichtete auch selbst, und sein bedeutendster Schüler wurde der Komponist Sergio Ortega. Auch Raúl Rivera Vargas und der spätere Hochschullehrer und Dirigent Eduardo Moubarak, der Falabellas Musik in Chile und im Ausland bekannt machte, studierten bei ihm.

Neben den Tres Poemas de Año Nuevo verfasste Falabella u. a. die Opernlibretti Epitafios Fúnebres (1953), Del Diario Morir (1954) und Sin Nombre Todavía (o. D.) und den zweiteiligen Essay Antecedentes históricos und La joven música en América y en Chile. Handschriftliche sind zahlreiche Texte zu geisteswissenschaftlichen, politischen und sozialen Themen erhalten.

Kompositionen


Personendaten
NAME Falabella, Roberto
ALTERNATIVNAMEN Falabella Correa, Roberto
KURZBESCHREIBUNG chilenischer Lyriker, Librettist, Essayist und Komponist
GEBURTSDATUM 13. Februar 1926
GEBURTSORT Santiago de Chile
STERBEDATUM 12. Dezember 1958
STERBEORT Santiago de Chile