Rock for One World (ROW) ist ein Benefizfestival, das seit 2005 jährlich in Esslingen am Neckar im Kulturzentrum „KOMMA“ stattfindet. Zu dem Festival reisen regelmäßig Besucher aus ganz Deutschland, der Schweiz und Frankreich an.
Initiator des ROW-Festivals ist Ralf Schulz, der während einer Urlaubsreise in Thailand den Tsunami 2004 in Südostasien überlebte. Nachdem er fast unverletzt nach Hause zurückgekehrt war, rief er das erste ROW ins Leben, um Spenden für die Opfer dieser Katastrophe zu sammeln. Als ehemaliger Schlagzeuger der Heavy-Metal-Bands Tyran' Pace und Sinner nutzte Schulz seinen zahlreichen Kontakte zu Musikern und Bands zur Realisierung des Projekts.
Im Unterschied zu anderen Benefiz-Festivals sind im Vorfeld bereits alle Kosten wie GEMA-Gebühren und Plakate über Sponsoren vollständig finanziert. Keine Band bekommt Gage oder versteckte Zuwendungen, alle Mitarbeiter arbeiten unentgeltlich. So ist bereits vor der Veranstaltung ein Überschuss gewährleistet. Die gesamten Eintrittsgelder (nicht nur der Erlös wie sonst üblich), Überschüsse der Sponsorengelder und der gesamte Getränkeumsatz kommen dem jeweiligen Spendenzweck zugute. Die Veranstalter sind um größtmögliche Transparenz bemüht.
Mit dem Kulturzentrum Komma und der Esslinger Musikerinitiative EMI übernahmen bisher zwei Partner vor Ort die Kosten für Veranstaltungsort und Getränkeeinkauf. Obwohl das ROW zu den kleineren Veranstaltungen zählt, gelang es aufgrund der familiären, ungezwungenen Atmosphäre bisher immer, namhafte Bands für das Projekt zu gewinnen. Die positive Rezeption zeigt sich auch in den steigenden Besucherzahlen.
Die Spenden fließen hauptsächlich an „Wildwasser Esslingen e.V.“ (Fachberatungsstelle bei sexualisierter Gewalt), das Hospiz in Esslingen, das Projekt „Hängebrücke“ des Landkreises Esslingen (Angebot für Kinder und Jugendliche suchtkranker Eltern) und das Kulturzentrum „KOMMA“ in Esslingen.
Insgesamt konnten seit dem 1. ROW knapp 170.000 € gespendet werden (Stand: Januar 2025).