| Rohrbachgraben (Katastralgemeinde) | ||
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| Basisdaten | ||
| Pol. Bezirk, Bundesland | Neunkirchen (NK), Niederösterreich | |
| Gerichtsbezirk | Neunkirchen | |
| Pol. Gemeinde | Puchberg am Schneeberg | |
| Koordinaten | 47° 45′ 18″ N, 15° 54′ 19″ O | |
| Fläche d. KG | 13,98 km² (31. Dez. 2023) | |
| Statistische Kennzeichnung | ||
| Katastralgemeindenummer | 23333 | |
Blick auf die Katastralgemeinde Rohrbachgraben | ||
| Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; NÖGIS | ||
Rohrbachgraben (früher auch Rohrbach im Graben) ist eine Rotte und eine Katastralgemeinde der Gemeinde Puchberg am Schneeberg im Bezirk Neunkirchen in Niederösterreich.
Die Katastralgemeinde umfasst die Gebiete südlich des Hohen Hengsts (1450 m ü. A.), die von Puchberg über das Hengsttal erreichbar sind, das auch von der Schneebergbahn befahren wird. Mit Kraftfahrzeugen besteht hingegen nur eine Zufahrtsmöglichkeit über den Ödenhof. Hauptort der Katastralgemeinde ist die Rotte Rohrbachgraben, die vom Rohrbach durchflossen wird. Weitere Ortsteile sind der Weiler Breitensohl, die Rotten Arbestal, Gratzehöhe, Gahnsbauer, Schmalleiten sowie mehrere Einzellagen.
Der Ortsname verweise auf den früher mit Schilfrohr umgebenen Bach.
Die Einwohner waren Waldbauern mit einer ziemlich guten Grundbestiftung, die auf ihren Äckern Roggen, Hafer und etwas Gerste ernteten, wesentlich mehr in der Waldwirtschaft tätig waren und Holzkohle und Holzbretter an verschiedene Fabriken und sogar bis nach Wien lieferten, schilderte Schweickhardt die Situation im 19. Jahrhundert.
Im Jahr 1822 wurde der Ort als Amt mit 22 einzelnen Häusern genannt, das nach Puchberg eingepfarrt war, wohin auch die Kinder eingeschult wurden. Die Herrschaft Stixenstein besaß die Ortsobrigkeit, besorgte die Konskription und hatte die Grundherrschaft inne. Die Landgerichtsbarkeit wurde vom Magistrat Wr. Neustadt ausgeübt.
Zum Jahreswechsel 1979/1980 befanden sich in der Katastralgemeinde Rohrbachgraben insgesamt 56 Bauflächen mit 32.054 m² und 43 Gärten auf 85.498 m², 1989/1990 gab es 58 Bauflächen. 1999/2000 war die Zahl der Bauflächen auf 165 angewachsen und 2009/2010 bestanden 100 Gebäude auf 159 Bauflächen.
Die Katastralgemeinde ist forstwirtschaftlich geprägt. 292 Hektar wurden zum Jahreswechsel 1979/1980 landwirtschaftlich genutzt und 1.072 Hektar waren forstwirtschaftlich geführte Waldflächen. 1999/2000 wurde auf 280 Hektar Landwirtschaft betrieben und 1.078 Hektar waren als forstwirtschaftlich genutzte Flächen ausgewiesen. Ende 2018 waren 232 Hektar als landwirtschaftliche Flächen genutzt und Forstwirtschaft wurde auf 1.084 Hektar betrieben. Die durchschnittliche Bodenklimazahl von Rohrbachgraben beträgt 18,5 (Stand 2010).