Roland Dubillard (* 2. Dezember 1923 in Paris; † 14. Dezember 2011 in Vert-le-Grand) war ein französischer Schauspieler und Schriftsteller.
Roland Dubillard schloss ein Philosophiestudium mit der Licence ab und frönte dann seiner Theaterleidenschaft, die sich an Antonin Artaud, Charles Dullin und Louis Jouvet orientierte. Ab 1947 (ab 1953 unter dem Titel Grégoire et Amédée) schrieb er auf Einladung von Jean Tardieu für den Hörfunk humoristische Sketche, die den Einfluss von Ionesco, Beckett und Boris Vian zeigen und die später unter dem Titel Diablogues gesammelt wurden. 1961 erzielte er mit seinem Stück Naive Tauben (Naïves hirondelles) einen herausragenden Theatererfolg. Ionesco nannte das Stück „bewundernswert“ (admirable). Weitere Stücke hatten ihre Fan-Gemeinde, blieben aber unter der Resonanz des ersten. Drei Stücke wurden ins Deutsche übersetzt. Die Académie française verlieh ihm 1995 den Grand Prix du Théâtre.
Der Schauspieler Roland Dubillard spielte in mehreren Filmen von Jean-Pierre Mocky, Patrice Leconte und Jacques Bral. Für seine Leistung in dem Film Quelque part quelqu’un (1972) von Yannick Bellon wurde er 1973 mit einem Darstellerpreis (Étoile de Cristal) ausgezeichnet.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Dubillard, Roland |
| KURZBESCHREIBUNG | französischer Schriftsteller |
| GEBURTSDATUM | 2. Dezember 1923 |
| GEBURTSORT | Paris |
| STERBEDATUM | 14. Dezember 2011 |
| STERBEORT | Vert-le-Grand |