Holz absolvierte eine Schauspielausbildung und war langjährig als Theaterschauspieler in der DDR tätig. Er hatte zu Beginn seiner Bühnenlaufbahn u.a. Engagements am Landestheater Parchim, am Theater Plauen und am Landestheater Dessau. In der Spielzeit 1965/66 übernahm er am Theater Plauen den Mephisto in einer Faust-Neuinszenierung an der Seite von Friedrich-Wilhelm Junge (Faust) und Maria Mägdefrau (Gretchen). Zu Beginn der Spielzeit 1969/70 wechselte er von Plauen in das Ensemble des Dessauer Landestheaters, dem er bis zum Ende der Spielzeit 1970/71 für zwei Spielzeiten angehörte. Ab 1971 war er an den Städtischen Theatern Leipzig verpflichtet und war dort bis zum Ende der Spielzeit 1984/85 ohne Unterbrechung festes Ensemblemitglied. Er spielte am Leipziger Schauspielhaus u.a. den Tartuffe von Molière. Im März 1972 gehörte er dort zur Uraufführungsbesetzung des Theaterstücks Die Kipper von Volker Braun. 1983 wirkte er am Schauspielhaus Leipzig in der Uraufführung des musikalischen Bühnenstücks Rockballade (Imagines) von Thomas Bürkholz (Musik) und Andreas Knaup (Text) mit. Dazu kamen ab den 1970er Jahren Film- und Fernsehrollen. So spielte er u.a. in den beliebten Formaten Polizeiruf 110 und Der Staatsanwalt hat das Wort.
Ab Mitte der 80er Jahre arbeitete Holz im „Westen“. Anlässlich eines Gastspiels in der Bundesrepublik hatte er das Leipziger Ensemble verlassen und war danach in der BRD geblieben. In der Spielzeit 1985/86 war er als Gast am Schauspiel Köln und an den Städtischen Bühnen Münster engagiert. Auch an den Städtischen Bühnen Osnabrück war er in dieser Zeit aktiv. 1986 gastierte er bei den Ruhrfestspielen Recklinghausen. Ab der Spielzeit 1986/87 gehörte er fest zum Ensemble der Städtischen Bühnen Münster. An den Städtischen Bühnen Münster spielte er u.a. unter der Regie von Edmund Gleede den Nachtclubbesitzer Georges im Musical La Cage aux Folles. Zur Spielzeit 1989/90 wechselte er an das Theater Bremen, bei dem er bis 1992 blieb. Dort trat er u.a. in Stücken von Friedrich Schiller, Peter Shaffer und Ria Endres auf. Anschließend war er am Theater Kiel engagiert, wo er in der Spielzeit 1992/93 in einer Neuinszenierung des Theaterstücks Erik XIV. von August Strindberg mitwirkte. In der Spielzeit 1994/95 spielte er dort in einer Neuinszenierung von Nathan der Weise mit. In der Spielzeit 1997/98 trat er am Theater Kiel in Der zerbrochne Krug auf. In der Spielzeit 2001/02 übernahm er am Opernhaus Kiel die Sprechrolle des Kritikers Starkmann in der Oper Christophorus oder «Die Vision einer Oper» von Franz Schreker.
Holz lebte nach Beendigung seiner Bühnenlaufbahn in Achim bei Bremen. Er war mit der Schauspielerin Rosemarie Daume verheiratet.
↑Roland Holz. In: Ensembles der Deutschen Demokratischen Republik. Spielzeit 1973/74, S. 37 und S. 99 (Register). Sonderdruck. Erschienen im Henschelverlag.
↑Roland Holz. In: Ensembles der Deutschen Demokratischen Republik. Spielzeit 1984/85, S. 69 und S. 213 (Register). Sonderdruck. Erschienen im Henschelverlag.
↑Roland Holz.In:www.themoviedb.org.Abgerufen am 29.Oktober 2026.
↑Roland Holz. In: Genossenschaft Deutscher Bühnen-Angehöriger (Hrsg.): Deutsches Bühnenjahrbuch 1986. Theatergeschichtliches Jahr- und Adreßbuch. Theater – Film – Funk – Fernsehen. 94. Jg., Hamburg 1986, S. 280, S. 368 und S. 946 (Register).
↑Roland Holz. In: Genossenschaft Deutscher Bühnen-Angehöriger (Hrsg.): Deutsches Bühnenjahrbuch 1987. Theatergeschichtliches Jahr- und Adreßbuch. Theater – Film – Funk – Fernsehen. 95. Jg., Hamburg 1987, S. 320 und S. 946 (Register).
↑Roland Holz. In: Genossenschaft Deutscher Bühnen-Angehöriger (Hrsg.): Deutsches Bühnenjahrbuch 1987. Theatergeschichtliches Jahr- und Adreßbuch. Theater – Film – Funk – Fernsehen. 95. Jg., Hamburg 1987, S. 293 und S. 946 (Register).