Roland Imhoff (* 1977 in Bonn) ist ein deutscher Psychologe und Professor für Sozial- und Rechtspsychologie an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz.
Imhoff studierte Psychologie an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms Universität Bonn, wo er anschließend auch von 2006 und 2010 promovierte. Zu dieser Zeit war er Stipendiat des Evangelischen Studienwerks Villigst und wissenschaftliche Hilfskraft in der Abteilung Sozial- und Rechtspsychologie am Institut für Psychologie. Danach war er dort bis 2012 als wissenschaftlicher Mitarbeiter der Abteilung Sozial- und Rechtspsychologie tätig. Anschließend war er von 2012 bis 2015 Juniorprofessor für Sozialpsychologie: Social Cognition an der Universität zu Köln.
Seit Oktober 2015 ist Imhoff Inhaber der Professur für Sozial- und Rechtspsychologie an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Zudem war er von Januar 2018 bis Dezember 2020 Herausgeber des European Journal of Social Psychology und seit 2017 Associate Editor bei der Zeitschrift Archives of Sexual Behavior. Er ist Mitglied des Executive Committee der European Association for Social Psychology.
In seiner Forschung befasst sich Imhoff vorrangig mit Stereotypen, Vorurteilen, Verschwörungstheorien, Repräsentationen von Geschichte, automatischen Prozessen von Sexualpräferenzen und impliziten sozialen Kognitionen. Er war Projektleiter des Projekts Kognitive Humandifferenzierung II an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Er hat einen H-Index von 43.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Imhoff, Roland |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Psychologe und Professor für Sozial- und Rechtspsychologie an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz |
| GEBURTSDATUM | 1977 |
| GEBURTSORT | Bonn |