Roland Innerhofer

Roland Innerhofer (* 1955 in Meran) ist ein österreichischer Germanist.

Leben

Roland Innerhofer wurde 1955 in Meran geboren. Nach Besuch des klassisch-humanistischen Gymnasiums „Beda Weber“ in Meran studierte er Germanistik, Geschichte und Philosophie an der Universität Wien, wo er 1980 mit der Dissertation Hans Magnus Enzensbergers „Mausoleum“. Zur „dokumentarischen“ Lyrik in Deutschland zum Doktor der Philosophie promoviert wurde.

Von 1981 bis 1983 war er österreichischer Lektor für Germanistik an der Nihon-Universität in Tokio. 1983/84 folgte ein Forschungsprojekt zur Grazer Autorenversammlung. Von 1985 bis 1995 war er Lehrbeauftragter am Germanistischen Institut der Universität Wien. Von 1987 bis 1989 führte er diverse Forschungsprojekte durch, sodann habilitierte er sich im Jahr 1995 mit der Schrift Deutsche Science Fiction 1870–1914. Ab 1995 war er am Germanistischen Institut der Universität Wien Dozent und ab 2011 Professor für Neuere Deutsche Literatur mit besonderer Berücksichtigung der österreichischen Literatur. 2003 war er Gastdozent an der Universität Perugia im Rahmen des Erasmus/Sokrates Lehrendenmobilitätsprogramms und 2017 war er Gastprofessor an der Keiō-Universität Tokio im Rahmen des japanischen „Top Global University Project“. Von 2016 bis 2018 war er Vorstand des Instituts für Germanistik der Universität Wien. 2021 trat er an der Universität Wien als Professor für Neuere Deutsche Literatur seinen Ruhestand an.

Forschungsschwerpunkte

Funktionen

Schriften (Auswahl)

Einzelnachweise

  1. 1 2 Univ.-Prof. i.R. Dr. Roland Innerhofer auf germ.univie.ac.at, abgerufen am 25. Juli 2024.
  2. ↑ Roland Innerhofer auf viennavant.at, abgerufen am 25. Juli 2024.
Personendaten
NAME Innerhofer, Roland
KURZBESCHREIBUNG österreichischer Germanist
GEBURTSDATUM 1955
GEBURTSORT Meran