Roland Irmann

Roland Irmann (* 30. August 1891 in Breslau; † 1973) war ein deutscher Metallurg.

Leben

Roland Irmann, Sohn des Malers und Kunstgewerbe-Lehrers Heinrich Irmann und dessen Ehefrau Elisabeth Maria Karoline, geborene Thal, studierte Hüttenkunde an der RWTH Aachen und der Technischen Hochschule Breslau. 1910 wurde er Mitglied des Corps Marko-Guestphalia Aachen. 1915 wurde er in Aachen zum Dr.-Ing. promoviert. Nach seiner Habilitation begann er seine industrielle Tätigkeit in Neuhausen am Rheinfall. Als Mitarbeiter der Aluminium Industrie Aktien Gesellschaft arbeitete über die Herstellung, Verbesserung und Verarbeitung von Aluminiumwerkstoffen. Zusammen mit Alfred von Zeerleder entwickelte er die Sinter-Aluminium-Pulver-Werkstoffe.

Irmann war Mitglied des Schweizerischen Ingenieur- und Architektenvereins. Zuletzt bis zu seinem Tod 1973 lebte er in Riehen.

Schriften

Patentschriften

Einzelnachweise

  1. 1 2 Anschriftenliste des Weinheimer SC. 1928, S. 8.
  2. 1 2 K. Rosenbach, H. Ortwig, C. Vogel: Geschichte des Corps Marko-Guestphalia an der RWTH Aachen 1871 bis 2001, Aachen 2003, ISBN 3-00-011065-8, S. 273.
  3. ↑ Heinrich Irmann, genealogisches Datenblatt im Portal myheritage.de, abgerufen am 2. Juni 2022
  4. ↑ Personalverzeichnis der Königlichen Technischen Hochschule Breslau für das Sommerhalbjahr 1913, S. 11
  5. ↑ David Allen McClintock: Mechanical Properties of an Irradiated Nanocluster Strengthened High Chromium Ferritic Alloy, 2008, S. 52
  6. ↑ Schweizerische Bauzeitung Band 91, Heft 31, 1973, S. 764 (Digitalisat)
Personendaten
NAME Irmann, Roland
KURZBESCHREIBUNG deutscher Metallurg
GEBURTSDATUM 30. August 1891
GEBURTSORT Breslau
STERBEDATUM 1973