Roland Neumann (* 29. Mai 1946 in Berlin; † 22. Januar 2019 ebenda) war ein deutscher Maler und Schriftsteller.
Sein Vater hatte nach dem Zweiten Weltkrieg eine Zeitungs- und Tabakshandlung in Berlin Prenzlauer Berg, seine Mutter arbeitete als Haushaltshilfe. Nach schwierigen Kindheitsjahren kam er als Elfjähriger für drei Jahre in ein Heim in Bad Freienwalde (Oder), danach war er von 1958 bis 1961 in der Wadzeckanstalt in Berlin-Lichterfelde. Er besuchte die Volks- und Hilfsschule von 1961 bis 1963 und machte anschließend eine Ausbildung als Dekorationsmaler und studierte Gebrauchsgrafik an der privaten Heinrich-Zernack-Schule für freie und angewandte Kunst in Berlin. Seit 1963 fand er Kontakt zu Kreuzberger Künstlerkreisen und beteiligte sich an der Arbeit der von Kurt Neuburger gegründeten Literarischen Werkstatt Kreuzberg. Er veröffentlichte Texte in Anthologien und Zeitschriften und trat in Vorträgen und Lesungen auf. 1971 bis 1976 studierte er an der Hochschule der Künste in Berlin und wurde Meisterschüler bei Karl Horst Hödicke. Als Maler und Grafiker hatte er Einzelausstellungen und war an vielen Gemeinschaftsaussstellungen beteiligt. Er war Mitglied im Verband deutscher Schriftsteller VS und im Berufsverband bildender Künstler Berlin BBK und 1975 bis 1977 im Kreuzberger Künstlerkreis e.V. Sein Grab befindet sich auf den Friedhöfen vor dem Halleschen Tor.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Neumann, Roland |
| ALTERNATIVNAMEN | Bernd Neumann (Geburtsname) |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Maler und Schriftsteller |
| GEBURTSDATUM | 29. Mai 1946 |
| GEBURTSORT | Berlin |
| STERBEDATUM | 22. Januar 2019 |
| STERBEORT | Berlin |