Rolf Allmendinger (* 1. November 1940 in Salach; † 4. Juli 2024 in Geislingen an der Steige) war ein deutscher Industriemanager.
Allmendinger absolvierte nach dem Besuch der Volks- und Handelsschule eine Ausbildung zum Einzelhandelskaufmann. Er begann seine Berufslaufbahn 1961 beim Nürnberger Bund, der größten deutschen Einkaufsorganisation für Hausrat. Von 1967 bis 1978 war er Leiter des Zentraleinkaufs und von 1979 bis 1986 Vorstandsmitglied in der Zentrale des Nürnberger Bunds in Essen. 1986 wurde er als Nachfolger von Wilfried P. Bromm Vorstandsvorsitzender zur WMF in Geislingen an der Steige. Dieses Amt hatte Allmendinger bis 2003 inne, als ihm Thorsten Klapproth nachfolgte. Zuletzt war er von 2003 bis 2006 noch Vorsitzender des Aufsichtsrats der WMF.
Allmendinger war von 1990 bis 2003 Aufsichtsratsvorsitzender der BHS tabletop AG. Außerdem war er Aufsichtsrats- bzw. Beiratsmitglied bei den Unternehmen Mahle, Ravensburger, Blanco, Märklin und Salamander. 2006 war er Gründungsmitglied der Bürgerstiftung Geislingen, deren Vorsitzender er bis 2010 war. Ihm wurde 2001 das Bundesverdienstkreuz am Bande verliehen. Außerdem war er Träger der Wirtschaftsmedaille des Landes Baden-Württemberg und der Staufermedaille. Er war ab 1999 Ehrensenator der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen.
Allmendinger war ab 1964 verheiratet und Vater zweier Kinder. Er starb im Juli 2024 im Alter von 83 Jahren.
| Personendaten | |
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| NAME | Allmendinger, Rolf |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Industriemanager |
| GEBURTSDATUM | 1. November 1940 |
| GEBURTSORT | Salach |
| STERBEDATUM | 4. Juli 2024 |
| STERBEORT | Geislingen an der Steige |