Rolf Brand (* 1932 in Hamm; † 8. oder 9. Mai 2021 in Lübeck) war ein deutscher Aikidō-Lehrer (8. Dan).
Rolf Brand praktizierte über viele Jahre verschiedene Kampfkünste, darunter Judo, Karate, Aikidō und T'ai-Chi-Ch'uan.
Rolf Brand erhielt seine 1. Dan im Judo 1963, im Aikidō 1969. Er war seit den frühen 1960er Jahren aktiv als Kampfrichter, Lehrer und Funktionär, Mitbegründer der Sektion Aikidō im Deutschen Judobund und langjähriger Vorsitzender des Deutschen Aikidō-Bundes e.V. (DAB), der 1977 gegründet wurde. Neben anderen, wie Gerd Wischnewski und Erhard Altenbrandt, wirkte er maßgeblich an der Verbreitung des Aikidōs in Deutschland mit und verfasste mehrere Fachbücher über Aikidō. Ebenfalls mit Erhard Altenbrandt gründete Rolf Brand 2002 die Aikido-Union Deutschland e.V.
Rolf Brand hielt am 2. und 3. Dezember 2006 seinen letzten öffentlichen Lehrgang im TSV Musberg e.V. ab. Seine Frau Helga und er verabschiedeten sich im Frühjahr 2007 auch aus dem aktiven Trainingsbetrieb ihres Heimatvereins, des Aikido-Clubs Lübeck.
Das Menkyo kaiden (Zeugnis der Nachfolgerschaft) übergab Rolf Brand am 25. März 2007 an seinen langjährigen Meisterschüler Björn Rahlf, damaliger (5. Dan).
1977 Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Brand, Rolf |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Aikidō-Meister |
| GEBURTSDATUM | 1932 |
| GEBURTSORT | Hamm |
| STERBEDATUM | 8. Mai 2021 oder 9. Mai 2021 |
| STERBEORT | Lübeck |