Rolf Diener

Rolf Diener (* 29. März 1906 in Gößnitz/Thüringen; † 12. September 1988 in Hamburg) war ein deutscher Maler, Zeichner und Grafiker.

Leben und Wirken

Diener lebte seit 1910 in Hamburg. Er besuchte von 1927 bis 1931 die Landeskunstschule Hamburg, wo er von Arthur Illies (1870–1952) ausgebildet wurde. Während des Dritten Reichs war Rolf Diener als Werkzeugmacher beschäftigt. Er begann 1945 wieder künstlerisch zu arbeiten und studierte von 1948 bis 1951 bei Arnold Fiedler (1900–1985) am „Baukreis“ in Hamburg.

Rolf Dieners Schaffen wurde von seiner Auseinandersetzung mit maßgeblichen Strömungen der klassischen Moderne und seiner Hinwendung zur abstrakten Malerei in den 1950er Jahren geprägt. 1957 fand eine Einzelausstellung seiner Werke in der Hamburger Kunsthalle statt. In den letzten zwei Jahrzehnten seines Lebens kehrte Diener zur gegenständlichen Malerei in Form von Landschaften, Stillleben und Werken mit figürlichen Motiven zurück. Neben Ölgemälden schuf er auch Aquarelle und Linolschnitte.

Seine letzte Ruhestätte erhielt Rolf Diener auf dem Friedhof Ohlsdorf. Die Grabstätte im Planquadrat BR 65 liegt südwestlich von Kapelle 11.

Werke (Auswahl)

Wandgestaltung in der Schule Frohmestraße

Literatur

Commons: Rolf Diener – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Personendaten
NAME Diener, Rolf
KURZBESCHREIBUNG deutscher Maler, Zeichner und Grafiker
GEBURTSDATUM 29. März 1906
GEBURTSORT Gößnitz (Thüringen)
STERBEDATUM 12. September 1988
STERBEORT Hamburg