Über die Ausbildung und Tätigkeit Kiys bis 1945 wurden keine Informationen gefunden. Er nahm als Soldat der Wehrmacht am Zweiten Weltkrieg teil. Danach arbeitete er freiberuflich in Halle als Maler und Grafiker und erlangte vor allem als politischer Karikaturist Bedeutung. Bei seinen Karikaturen knüpfte er an die Darstellungsweise der proletarischen Karikatur der Weimarer Zeit an.
Seit etwa 1949 war er ständiger Mitarbeiter der Tageszeitung Freiheit, Halle. 1979 veröffentlichte er im Selbstverlag die Mappe Rolf Kiy. Karikatur im Klassenkampf mit 40 Kunstdrucken nach Arbeiten, die die Zeitung publiziert hatte.
Für das Mansfeld-Kombinat schuf Kiy als Auftragswerke u. a. Tafelbilder und war er 1975 mit weiteren Künstlern, u. a. Karl Erich Müller, an einer repräsentativen Grafikmappe beteiligt. Im Februar und März 1974 unternahm er mit Müller im Auftrag des Kombinats eine Studienreise nach Kriwoj Rog.
Kurt Aland u. a. (Red.): 450 Jahre Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Kreuz-Verlag, Halle/Saale, 1952 (3 Bände)
Karl-Heinz Tuschel:Da sagte Kalle … Gedichte. 1960, Mitteldeutscher Verlag Halle/Saale
Otto Gotsche: Beiträge zur Geschichte der Arbeiterjugendbewegung. Halle, 1975; Hrsg.: Kommission zur Erforschung der Geschichte der örtlichen Arbeiterbewegung bei der Bezirksleitung Halle der SED
Ausstellungen (unvollständig)
Einzelausstellungen
1966: Bernburg, Schloss (Ölgemälde, Aquarelle, Lithos und Zeichnungen)
↑Der Bildindex der Kunst & Architektur nennt das Bild als Exponat der Dritten Deutschen Kunstausstellung in Dresden. Laut Katalog war Kiy jedoch auf der Ausstellung nicht vertreten. Es ist zu vermuten, dass er das Bild eingereicht hatte, dieses aber nicht berücksichtigt wurde.
↑Bildende Kunst, Berlin, 1970, Heft 2, S. 126 (Abbildung)
↑Waltraud; Kiy Rabich:Fritz Woit.1970,abgerufen am 22.März 2023.
121952 publiziert in der Festschrift 450 Jahre Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg