Bous (Luxemburg)

Bous (deutsch)
Bus (lux.)Vorlage:Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland/Wartung/Alternativname
Wappen von Bous
Wappen von Bous
Koordinaten: 49° 33′ N, 6° 20′ OKoordinaten: 49° 33′ 0″ N, 6° 20′ 0″ O
Bous (Luxemburg)
Bous (Luxemburg)
Lage von Bous in Luxemburg

Bous (luxemburgisch Bus) ist ein Ort und eine ehemalige Gemeinde im Großherzogtum Luxemburg. Am 1. September 2023 wurde die Gemeinde mit Waldbredimus zur Gemeinde Bous-Waldbredimus fusioniert. Am 1. Januar 2023 zählte sie 1752 Einwohner und hatte eine Fläche von 15,4 km².

Wichtige Straßen sind die N13 und die N2.

Geschichte

Zahlreiche Funde aus der Römerzeit lassen auf eine frühe Besiedelung von Bous und Umgegend schließen.

Im Jahre 1905 wurde das Feuerwehrkorps Bous-Rolling-Assel gegründete.

Der deutsche Einmarsch im Jahr 1940 hinterließ in Bous kaum nennenswerte Kriegsschäden. Auch die Evakuierung blieb den Bewohnerinnen und Bewohnern erspart. Dennoch hebt sich Bous dadurch aus den Geschehnissen des 10. Mai 1940 hervor, dass an der dort errichteten Straßensperre der einzige deutsche Soldat durch luxemburgische Hand (Edmond Jung) getötet wurde.

Bevölkerung

Bevölkerungsentwicklung 2015–2023
2015 2016 2017 2018 2019 2020 2021 2022 2023
1480 1518 1553 1621 1652 1669 1711 1688 1752

Zusammensetzung der Gemeinde

Die Gemeinde bestand aus den Ortschaften:

Sehenswürdigkeiten

Zerstörte Sehenswürdigkeiten

Commons: Bous – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. ↑ BOUS. Ons Hémecht, 1. April 1938, abgerufen am 9. Mai 2026.
  2. ↑ 75jähriges Bestehen und Fahnenweihe der Feuerwehr Bous-Rolling-Assel. Luxemburger Wort, 13. Mai 1980, abgerufen am 8. Mai 2026.
  3. Unser Dorfporträt: Assel Bous Erpeldingen Rolling. Revue, 16. November 1968, abgerufen am 8. Mai 2026.
    1. 1 2 S. 37.
    2. ↑ S. 35.
  4. ↑ Population par canton et commune. In: lustat.statec.lu. Abgerufen am 14. Dezember 2023 (französisch).