| Staat | |
| Provinz | |
| Gemeinde | |
| Fläche – Land – Wasser |
0,72 km² 0,72 km² 0 km² |
| Einwohner | 4.375 (1. Jan. 2024) |
| Koordinaten | 52° 14′ N, 6° 54′ O |
| Vorwahl | 053 |
| Postleitzahlen | 7514, 7522–7523 |
Roombeek ist ein Stadtteil von Enschede. Erst durch die Explosion der Feuerwerksfabrik von Enschede entstand dieser Name für das betroffene Gebiet. Vor dem Unglück war das heutige Roombeek ein Teil von Mekkelholt und Enschede-Noord. Durch die Explosion in der Bamshoeve in Enschede wurden am 13. Mai 2000 42 Hektar Stadtgebiet vollständig zerstört. Nur die Überreste einiger größerer Gebäude blieben stehen. Im Laufe der Zeit wurde der Stadtteil zum größten Teil wieder aufgebaut. Roombeek hat 4.375 Einwohner (Stand: 1. Januar 2024).
Es wurden in der Planungsphase sowohl städtebaulich als auch bezüglich der verschiedenen Bauprojekte viel weniger Festlegungen gemacht, als dies allgemein üblich ist. In Roombeek stehen banale Wohnhäuser neben herausragender Architektur, die fast skulpturalen Charakter hat. Der Städtebauarchitekt Pi de Bruijn entwarf den Stadtteil. 2008 eröffnete Königin Beatrix das Kulturzentrum Het Rozendaal. In Roombeek wurde der Wiederaufbau durch einzelne Auftraggeber realisiert und nicht, wie sonst in den Niederlanden üblich, im Auftrag von Baugesellschaften.
2007 erhielt die Stadt Enschede den mit 50.000 € dotierten Architekturpreis Gouden Piramide für die Anlage und Realisierung des Stadtteils Roombeek.
Roombeek hat eine exklusive Architektur. Die einzelnen Bauwerke sind außergewöhnlich originell und vielfältig.
Der Stadtteil Roombeek kann vom Bahnhof Enschede zu Fuß oder mit den folgenden Buslinien erreicht werden.