Rosen und Reis

Film
Titel Rosen und Reis
Produktionsland Deutschland
Originalsprache Deutsch
Erscheinungsjahr 2026
Länge 88 Minuten
Stab
Regie Christine Rogoll
Drehbuch Robert Löhr
Produktion Valentin Holch
Musik Matthias Petsche
Kamera Duli Georg Diemannsberger
Schnitt Martin Wunschick
Besetzung

Rosen und Reis ist eine Komödie, die am 22. Mai 2026 in der ARD ausgestrahlt wurde. Der 90-Minüter ist eine Fortsetzung des NDR-Silvester-Specials Käse und Blei von 2019 und erzählt die Geschichten der drei darin auftretenden Paare fort.

Handlung

Nachdem Maike ihren Ehemann Sören betrogen hat, befindet sich die Beziehung der beide sowohl emotional als auch sexuell an einem toten Punkt. Maike regt an, Sören möge ihr den Seitensprung mit einem eigenen One-Night-Stand heimzahlen – in der Hoffnung, dass man dann „quitt“ sei und wieder von vorne anfangen kann. Sämtliche Dating-Versuche Sörens sabotiert sie dann allerdings aus unterdrückter Eifersucht.

Zur gleichen Zeit vermutet Maikes Freundin Doris, dass ihr Ehemann Dirk etwas mit einer jüngeren Frau hat. Als sie herausfindet, dass es sich bei dieser Frau lediglich um eine Haushälterin handelt, die er heimlich engagiert hat, um ihm bei der Betreuung ihrer drei Töchter zu helfen, ist sie freilich noch wütender: Die ganze Zeit inszeniert er sich als Power-Dad, der die Erziehung mit links schmeißt, und dann das?

Vor lauter Beziehungsarbeit können sich die Freunde kaum um die Hochzeit von Maikes Schwester Inka mit ihrem Nils kümmern, die unmittelbar bevorsteht – eine Hochzeit, deren Ablauf dermaßen von der konservativen Schwiegermutter Renate diktiert wird, dass Freigeist Inka drauf und dran ist, die Trauung platzen zu lassen.

Rezeption

Tilmann P. Gangloff gibt der Komödie auf Tittelbach.tv 5 von 6 Sternen und bescheinigt ihr „erfrischend bissige Dialoge“ und „ausgezeichnete Darbietungen“. „Rosen und Reis ist wie alle wirklich guten Komödien im Grunde ein Drama, das aber auch dank der Umsetzung durch Christine Rogoll sowie diverser kleiner Geschichten am Rande durchgehend enorm viel gute Laune verbreitet.“

Der Stern schreibt: „Der Film wird manchmal auch richtig albern und scheut sich nicht vor gelegentlichem Slapstick […]. Aber richtig blöde wird es nie. Dafür ist das Drehbuch von Robert Löhr zu gut durchdacht, die Inszenierung von Regisseurin Christine Rogoll zu feinfühlig und das Ensemble vor der Kamera viel zu gut aufgelegt.“

Einzelnachweise

  1. ↑ https://www.tittelbach.tv/kritiken/rosen-und-reis/
  2. ↑ https://www.stern.de/kultur/tv/kann-ein-seitensprung-eine-kaputte-ehe-reparieren--37406008.html