Roswitha Matwin-Buschmann

Roswitha Matwin-Buschmann (auch: Roswitha Buschmann, * 20. Juni 1939 in Trier als Roswitha Dietrich; † 3. Dezember 2025 in Berlin) war eine deutsche literarische Übersetzerin.

Leben

Roswitha Matwin-Buschmann absolvierte ein Slawistikstudium am Dolmetscher-Institut der Universität Leipzig. Anschließend arbeitete sie drei Jahre als Übersetzerin an der Botschaft der DDR in Warschau. Nach ihrer Rückkehr in die DDR wirkte sie als Verlagslektorin für slawische Sprachen und als Übersetzerin. Ab 1970 war sie freiberuflich als Übersetzerin, Gutachterin und Redakteurin tätig. Von 1994 bis 2004 war Matwin-Buschmann Angestellte des Goethe-Instituts in Warschau.

Roswitha Matwin-Buschmann veröffentlichte seit 1967 zahlreiche Übersetzungen von Werken polnischer und russischer Autoren ins Deutsche.

Roswitha Matwin-Buschmann war Mitglied des Verbandes deutschsprachiger Übersetzer literarischer und wissenschaftlicher Werke , VdÜ, und ab 1995 der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung in Darmstadt. Nachdem sie bereits in der DDR für ihre Übersetzungen zwei Verlagspreise erhalten hatte, wurde sie 1993 mit dem Johann-Heinrich-Voß-Preis für Übersetzung ausgezeichnet.

Sie war in erster Ehe mit dem Lektor und Übersetzer Jörg Buschmann und in zweiter Ehe mit dem Politiker und Informatiker Władysław Matwin verheiratet.

Übersetzungen

  1. Bisonjäger. 1977.
  2. Die goldene Stadt der Inkas. 1981.
  3. Der Orinoko. 1981.
Personendaten
NAME Matwin-Buschmann, Roswitha
ALTERNATIVNAMEN Buschmann, Roswitha; Dietrich, Roswitha (Geburtsname)
KURZBESCHREIBUNG deutsche literarische Übersetzerin
GEBURTSDATUM 20. Juni 1939
GEBURTSORT Trier
STERBEDATUM 3. Dezember 2025
STERBEORT Berlin