| Rsyslog | |
|---|---|
| Basisdaten | |
| Maintainer | Adiscon GmbH |
| Entwickler | Adiscon GmbH |
| Aktuelle Version | 8.2608.0 (18. August 2026) |
| Betriebssystem | GNU/Linux, BSD, Solaris |
| Programmiersprache | C |
| Lizenz | GPL |
| www.rsyslog.com | |
Rsyslog ist eine Open-Source-Implementierung des syslog-Protokolls für Unix und Unix-ähnliche Systeme. Es erweitert das ursprüngliche syslogd-Modell mit inhaltsbasierender Filterung, umfassenden Einsatzmöglichkeiten für Filter, flexible Konfigurationsoptionen und fügt wichtige Merkmale, wie TCP als Übermittlungsprotokoll, hinzu.
Rsyslog bedient sich des Quasi-Standards des BSD-syslog-Protokolls, welcher in RFC 3164 festgelegt ist. Da der Inhalt des RFCs etwas ungenau ist und nur eine informelle Beschreibung anstatt eines Standards darstellt, erschienen mehrere inkompatible Ableger auf dem Markt. Rsyslog unterstützt viele dieser Ableger. Das Format von weitergeleiteten Nachrichten kann individuell angepasst werden.
Die wichtigsten Ableger des ursprünglichen Protokolls, die von rsyslog unterstützt werden, sind:
Das rsyslog-Projekt begann im Jahr 2004, als Rainer Gerhards, der primäre Autor von rsyslog, sich entschied einen neuen und starken Syslog-Daemon zu schreiben, der mit syslog-ng konkurrieren kann, weil, und laut der Aussage des Autors, „Ein neuer Mitspieler eine Monokultur verhindern kann und die Entscheidungsfreiheit sicherstellen werde“.
Rsyslog ist verfügbar für verschiedene Unix-Systeme und Linux-Distributionen, unter anderem:
Rsyslog ist derzeit nicht verfügbar für folgende Plattformen: