Ruahine Fault

(1) Ruahine Fault; (2) Mohaka Fault --- Quelle: data.gns.cri.nz/af

Die Ruahine Fault ist eine aktive geologische Verwerfung in der Region Manawatū-Whanganui auf der Nordinsel von Neuseeland.

Geographie

Die Verwerfung erstreckt sich über eine Länge von rund 125 km, angefangen von rund 12 km östlich von Palmerston North und rund 8 km westsüdwestlich von Woodville bis hinauf zu der Gebirgskette der Kaweka Range. Dabei verläuft die Verwerfung fast gradlinig in nordnordöstlich Richtung und ist dabei Teil der ca. 100 km langen Bergkette der Ruahine Range.

Geologie

Die Ruahine Fault ist zusammen mit der Mohaka Fault, die rund 2 km bis 3 km östliche parallel verläuft, die nördliche Fortführung der Wellington Fault. Die Waiohau Fault hingegen ist die nördliche Fortführung der Ruahine Fault, um in dem gesamten Verwerfungsystem nur die wichtigsten Verwerfungen zu nennen. In dem Verwerfungsystem verschieben sich die Australische Platte im Westen gegenüber der Pazifischen Platte im Osten. Mit einem Erdbeben der Stärken 7,5 bis 8 im Bereich der Ruahine Fault ist nach Prognosen alle 400 bis 500 Jahre zu rechnen. Dabei würden sich die Platten rund 3 m bis 5,5 m horizontal verschieben. Daten über Erdbeben in diesem Bereich sind in der Vergangenheit nicht oder nur unvollständig aufgezeichnet worden. Man hält es aber für möglich, dass es seit 1850 bis zu vier Erdbeben im Einzugsgebiet der Ruahine Fault gegeben hat.

Literatur

Einzelnachweise

  1. 1 2 New Zealand active fault dataset. GNS Science, abgerufen am 31. August 2026 (englisch).
  2. ↑ Koordinaten und Längenbestimmungen wurden mittels Google Earth Pro Version 7.3.6.10201 am 31. August 2026 vorgenommen
  3. ↑ Ruahine Range. In: NZ Topo MAP. Gavin Harriss, abgerufen am 31. August 2026 (englisch).
  4. ↑ V. E. Neall, J. A. Hanson: The Neotectonics of the Ruahine and Mohaka Faults, between the Manawatu Gorge and Puketitiri and Figures to Accompany Final Prog. In: Research Paper 971, Project 93/111. Earthquake Commission, archiviert vom Original am 20. September 2010; abgerufen am 31. August 2026 (englisch).