Rudi Wach (* 22. November 1934 in Hall in Tirol) ist ein österreichischer Zeichner und Bildhauer.



Rudolf Wach, als Rudi Wach bekannt, wuchs in Thaur in Tirol auf und besuchte die Bundesgewerbeschule Innsbruck. Dort war sein erster Lehrer Hans Pontiller. Es folgten Studien an der Kunstakademie Brera in Mailand bei Marino Marini. Entscheidende Impulse übernahm er von Hans Pontiller und den mit ihm befreundeten Alberto Giacometti und Mario Negri. Er lebt und arbeitet seit 1955 in Mailand, Innsbruck und Pietrasanta, bekannt wegen seiner Marmorbrüche.
Eine große Rolle in seinem Werk nehmen christologische oder Mensch-Tier-Themen ein. Seit den 1970er Jahren entwickelt er parallel zur Bildhauerei sein zeichnerisches Œuvre.
Ein Kruzifix, das für die Innsbrucker Innbrücke vorgesehen war, konnte 1986 wegen Protesten von katholischer Seite nicht aufgestellt werden, da Wach Christus ohne Lendenschurz dargestellt hatte. Es wurde erst im September 2007 durch Entscheidung der Innsbrucker Bürgermeisterin Hilde Zach aufgestellt.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Wach, Rudi |
| ALTERNATIVNAMEN | Wach, Rudolf |
| KURZBESCHREIBUNG | österreichischer Bildhauer und Maler |
| GEBURTSDATUM | 22. November 1934 |
| GEBURTSORT | Hall in Tirol |