Rudolf Winderlich

Friedrich Rudolf Emil Winderlich (* 26. Mai 1876 in Iserlohn; † 15. Juli 1951 in Oldenburg) war ein deutscher Chemielehrer, Chemiedidaktiker und Chemiehistoriker.

Leben und Wirken

Winderlich absolvierte das Studium der Fächer Mathematik und Naturwissenschaften in Leipzig, Halle und Berlin. Nach der Staatsprüfung und dem Seminarjahr kam er 1903 erstmals nach Oldenburg, ging aber 1904 für zwei Jahre als Lehrer an eine Schule in Frankfurt-Höchst. Im Jahr 1906 kehrte er nach Oldenburg zurück und unterrichtet bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges ohne größere Unterbrechungen an der Städtischen Oberrealschule, die in der Zeit des Nationalsozialismus in Hindenburgschule umbenannt worden war und seit 1988 das Herbartgymnasium darstellt.

In den 20er Jahren wurde Winderlich zum Professor (Gymnasialprofessor) ernannt. Das Oldenburger Geistes- und Kulturleben wurde in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts wesentlich von Winderlich beeinflusst. Darüber hinaus hat Winderlich früh entscheidende Beiträge in der Auseinandersetzung zwischen Vertretern der traditionellen humanistischen und der neuen naturwissenschaftlichen Bildung geleistet.

Werke

Literatur

Einzelnachweise

  1. ↑ Klaus Gölz, Walter Jansen: Rudolf Winderlich, Ein Oldenburger Chemiedidaktiker und -historiker. In: Mitteilungen, Gesellschaft Deutscher Chemiker / Fachgruppe Geschichte der Chemie. Band 1. Frankfurt/Main 9. Januar 1988 (gdch.de [PDF; abgerufen am 31. August 2025]).
Personendaten
NAME Winderlich, Rudolf
ALTERNATIVNAMEN Winderlich, Friedrich Rudolf Emil
KURZBESCHREIBUNG deutscher Chemiedidaktiker und Chemiehistoriker
GEBURTSDATUM 26. Mai 1876
GEBURTSORT Iserlohn
STERBEDATUM 15. Juli 1951
STERBEORT Oldenburg