
Rudolf Leonhard Heubner (* 12. Dezember 1867 in Plauen, Vogtland; † 1. April 1967 in Hofheim, Unterfranken) war ein deutscher Jurist und Schriftsteller.
Rudolf Heubner absolvierte das Gymnasium in Plauen und begann anschließend ein Studium der Germanistik an der Universität Leipzig. Er wechselte zur Rechtswissenschaft und setzte sein Studium an den Universitäten in Freiburg im Breisgau und Straßburg fort. 1892 legte er das erste juristische Staatsexamen ab. In den folgenden Jahren war er Referendar in Zwickau und Mittweida, ab 1898 Assessor in Treuen und Chemnitz. 1903 wurde er Amtsrichter in Leipzig, 1909 wechselte er nach Plauen. 1913 heiratete er die Konzertsängerin Senta Heubner, mit der er drei Kinder hatte. 1917 wurde er als Richter ans Oberlandesgericht Dresden versetzt.
Nachdem er 1918 in der Zivilverwaltung des besetzten Belgiens tätig gewesen war, stieg Rudolf Heubner nach dem Ersten Weltkrieg bis zum Oberlandesgerichtsrat auf. Nach seiner Pensionierung ließ er sich als freier Schriftsteller in Dresden-Wachwitz, Pillnitzer Landstraße 113, nieder. Er unternahm ausgedehnte Reisen, die ihn u. a. in die Niederlande, nach Dänemark, Schweden, Italien, in den Donauraum und den Vorderen Orient führten. Ende der 1950er Jahre übersiedelte Heubner von Dresden in die Bundesrepublik. Er lebte zuerst in Ochsenfurt am Main und zuletzt in einem Altenheim auf Schloss Birnfeld.
Rudolf Heubner veröffentlichte neben seiner Richtertätigkeit literarische Werke. Er war Verfasser von Romanen, Erzählungen und Gedichten.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Heubner, Rudolf |
| ALTERNATIVNAMEN | Heubner, Rudolf Leonhard (vollständiger Name); Heubner, Rudolf L. |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Jurist und Schriftsteller |
| GEBURTSDATUM | 12. Dezember 1867 |
| GEBURTSORT | Plauen, Vogtland |
| STERBEDATUM | 1. April 1967 |
| STERBEORT | Hofheim, Unterfranken |