Rudolf Oskar Heinrich Mischer (* 20. Juni 1851 in Ketschdorf; † Mitte Juli 1928 in Naumburg) war ein deutscher Pädagoge und Autor.
Mischer legte am Gymnasium Hirschberg das Abitur ab und studierte anschließend von 1871 bis 1875 an der Universität in Halle Lehramt. Er war nach bestandener Lehramtsprüfung als Lehrer in Halle (Saale) und Minden tätig und wirkte ab 1879 als Lehrer am Gymnasium in Seehausen in der Altmark.
Mischer promovierte 1881 bei Carl Johannes Thomae mit einer Arbeit Ueber die zweite Lagrange’sche Form des d’Alembert’schen Princips an der Universität Jena. In Seehausen wurde er 1893 am Seehausener Gymnasium zum Professor ernannt und schließlich nach der Umwandlung der Lehranstalt in eine Realschule 1899 zum Direktor dieser befördert.
Mischer war Mitglied der Königlichen Prüfungskommission für Feldmesser. Anlässlich seines Eintritts in den Ruhestand im Oktober 1916 wurde er mit dem Königlichen Kronen-Orden III. Klasse (Offizierskreuz) ausgezeichnet. Er zog nach Ende der Dienstzeit nach Naumburg, wo er Mitte Juli 1928 verstarb; er wurde am 20. Juli 1928 auf dem Neuen Friedhof in Naumburg beigesetzt.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Mischer, Rudolf |
| ALTERNATIVNAMEN | Mischer, Oskar Heinrich Rudolf (vollständiger Name); Mischer, Rudolph |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Pädagoge |
| GEBURTSDATUM | 20. Juni 1851 |
| GEBURTSORT | Ketschdorf |
| STERBEDATUM | Juli 1928 |
| STERBEORT | Naumburg (Saale) |