Der Wohnplatz Rudolphital liegt zwischen Arneburg und Sanne in der Altmark. Östlich des Ortes liegt ein Waldgebiet mit dem flächenhaften Naturdenkmal Jungfernberge.
Geschichte
Entstehung
Der Ort wird erstmals in einer Statistik aus dem Jahre 1868 mit dem Namen Rudolphi’s Thal aufgeführt. Ab 1871 war der Name Abbau Rudolphithal, 1931 und 1957 Rudolphithal, ab 1970 bis heute heißt der Ort Rudolphital.
Einwohnerentwicklung
Jahr
Einwohner
1871
11
1885
12
1895
10
1905
12
Politik
Die Einwohner aus Rudolphital werden im Gemeinderat der Gemeinde Hassel von der „Wählergemeinschaft Rudolphital für Sport und Tourismus“ vertreten, die dort einen Sitz hat.
Wirtschaft und Infrastruktur
Der Schimmel- und Scheckenhof Tannhäuser in Rudolphital ist ein Nebenerwerbshof der Familie Tannhäuser, die sich schon über 30 Jahre der Zucht der Ponyrasse Lewitzer Schecke widmet. Auf dem Hof wird Reitunterricht erteilt. Es werden Kutsch- und Kremserfahrten durchgeführt und Reiterferien organisiert.
Der im November 2008 gegründete Pferdesport- und Touristikverein Rudolphital e.V. hat es sich zur Aufgabe gemacht, Jugendliche spielerisch an den Reitturniersport heranzuführen. Mitglieder des PSTV Rudolphital nehmen an Reitturnieren in der Region teil.
Wilhelm Zahn:Heimatkunde der Altmark. Nach Hinterlassenschaften des Verfassers bearbeitet von Martin Ehlies. 2. Auflage. Verlag Salzwedeler Wochenblatt, Graphische Anstalt, Salzwedel 1928, OCLC614308966, S.111, Sanne (Reprint 2018, SelbstVerlag Eugen& Constanze Gliege).
↑
Die Ergebnisse der Grund- und Gebäudesteuerveranlagung im Regierungsbezirk Magdeburg. 1868, ZDB-ID2714055-6, S.17, 12. Kreis Stendal, Nr. 95 Sanne, Spalte 87 (S. 305) (auf staatsbibliothek-berlin.de).