| SV Halle | |
|---|---|
| Name | Sportverein Halle e. V. |
| Vereinsfarben | grün-weiß |
| Gründung | 30. Juni 1958 |
| Vereinssitz | Kreuzvorwerk 22 06120 Halle/Saale |
| Mitglieder | 4.016 (Stand: 31. Dezember 2022) |
| Abteilungen | 16 |
| Vorsitzender | Hardy Gnewuch (Präsident) |
| Website | www.sv-halle.de |
Der Sportverein Halle ist ein Sportverein aus Halle an der Saale. Zur Zeit der Deutschen Demokratischen Republik hieß der Verein Sportclub Chemie Halle. Der Sportverein betreibt dieser Tage Basketball, Boxen, Judo, Leichtathletik, Moderner Fünfkampf, Rehabilitations- und Behindertensport, Rhythmische Sportgymnastik, Ringen, Rudern, Schwimmen, Triathlon, Turnen, Volleyball, Wasserball und Wasserspringen.
Der Verein stellte viele Olympiasieger und Weltmeister wie die vierfache Goldmedaillengewinnerin von 1976 Kornelia Ender und den dreifachen Ruderweltmeister der Jahrtausendwende Andreas Hajek. Die Basketballmannschaft gewann zu DDR-Zeiten fünf nationale Meisterschaften der Frauen und zwei der Herren. Die heutige Frauenmannschaft spielt unter dem Namen Halle Lions in der Bundesliga.


Der Verein wurde am 30. Juni 1958 als Sportclub Chemie Halle gegründet. Er ging aus dem Zusammenschluss der Vereine SC Wissenschaft Halle und SC Chemie Halle-Leuna (siehe auch Turbine Halle) hervor. Von seiner Gründung bis 1989 stand ausschließlich der Leistungssportgedanke im Vordergrund. Zahlreiche talentierte Sportler der DDR wurden zu Leistungsstützpunkten wie Berlin, Leipzig, Dresden delegiert – so auch zum SC Chemie Halle. Bereits in den ersten elf Jahren gewannen Sportler des SC Chemie Halle bei Olympischen Spielen, Welt- und Europameisterschaften 1 Gold-, 6 Silber- und 15 Bronzemedaillen. Zwischen 1969 und 1989 ging die Entwicklung steil aufwärts. Das Ergebnis waren 56 Gold-, 55 Silber- und 53 Bronzemedaillen bei Olympia, WM und EM.
1966 wurde die erfolgreiche Sektion Fußball (1962 FDGB-Pokalsieger) ausgegliedert und existierte als eigenständiger Fußballclub unter dem Namen HFC Chemie weiter. 1969 wurden mehrere Sparten aus dem SCC in BSGs (zum Beispiel in die SG HPW 69 Halle, später SG KPV 69 Halle) ausgegliedert.
Die gesellschaftlichen Veränderungen in der DDR im Spätherbst 1989 gingen auch am SC Chemie Halle nicht spurlos vorüber. Mit der Gründung des Sportverein Halle am 20. Juli 1990 entwickelte sich aus einem leistungssportlich orientierten Verein mit rund 700 Sportlern und über 200 hauptamtlichen Trainern und Funktionären ein ehrenamtlich geführter Großverein mit 4000 Mitgliedern. Die Umstrukturierung wirkte sich nicht negativ auf die Erfolge aus. Von 1990 bis 2004 wurden bei Olympia, WM und EM 27 Gold-, 13 Silber- und 20 Bronzemedaillen erkämpft.
im Junioren-Bereich
im Senioren-Bereich
im Juniorenbereich
im Seniorenbereich
Mannschaft
Siehe auch SV Halle Lions
1963, 1964 bei den Herren; 1960, 1961, 1964, 1968, 1969 bei den Damen
1959 bis 1962 und 1964 bis 1966 Mannschaftsmeister der Herren; 1965 bei den Damen mit der Mannschaft.
Am 26. Januar 1966 als Fußballclub Hallescher FC Chemie im DDR-Fußballsport aus dem SC Chemie Halle ausgegründet.
1964 bis 1966 mit der Damen-Mannschaft; bei den Herren 1961 im Paarkampf.
Bei den Herren
Bei den Damen
Mannschaft

Siehe auch: HRV Böllberg/Nelson
und weitere Titel in Rudergemeinschaften (ab Vierer)
In den Jahren 1959 bis 1964 wurde der damalige SC Chemie Halle DDR-Mannschaftsmeister der Damen.
Bei den Herren:
Bei den Damen:
1958, 1960 bis 1962 mit der Mannschaft

Bei den Frauen:

Der SV Halle richtet den Hallorenpokal im Wasserspringen aus, Veranstalter ist Andreas Wels.