| SV Lyss | |||
| Basisdaten | |||
|---|---|---|---|
| Name | Sportverein Lyss | ||
| Sitz | Lyss | ||
| Gründung | 1920 | ||
| Farben | Blau und Weiss | ||
| Präsident | Paolo Collaviti | ||
| Website | svlyss.ch | ||
| Erste Fussballmannschaft | |||
| Cheftrainer | David Meister und Andreas Güntensperger | ||
| Spielstätte | Sportzentrum Grien | ||
| Plätze | 2900 | ||
| Liga | 2. Liga | ||
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Der Sportverein Lyss ist der Fussballclub der Gemeinde Lyss (Verwaltungskreis Seeland im Schweizer Kanton Bern) und zählt mit seinen etwa 570 Vereinsmitgliedern und rund 33 Mannschaften zu den grössten Vereinen im gesamten Kanton Bern.
Die Heimspiele und Trainings des SV Lyss werden hauptsächlich im Sportzentrum Grien durchgeführt, welches über vier Rasenspielfeldern und einen Kunstrasen verfügt.
Der Verein wurde 1920 gegründet. 1931 erfolgte die Einweihung des klubeigenen Sportplatzes Schachen. 1935 und 1941 gelang dem Verein der Aufstieg in die 3. Liga. 1947 stieg der Sportverein Lyss in die damals viertklassige 2. Liga auf, in der der Verein bis 1951 verblieb. 1955 gelang der Wiederaufstieg in diese. 1969 scheiterte Lyss in den Aufstiegsspielen zur 1. Liga. 1972 wurde der Verein Kantonalbernischer Fußballmeister, scheiterte aber wie drei Jahre zuvor in den Aufstiegsspielen zur 1. Liga. Auch 1978 wurden zwar die Aufstiegsspiele erreicht, der Aufstieg jedoch verpasst. 1982 stieg Lyss in die 3. Liga ab, konnte aber bereits eine Spielzeit später den Wiederaufstieg feiern. Auch 1985 nahm der Verein erfolglos an den Aufstiegsspielen zur 1. Liga teil.
Im Schweizer Cup 1986 und 88 erreichte Lyss die 3. Hauptrunde. Gegen Aarau (Nationalliga A) 0:3 und Wettingen (Nationalliga A) 1:2 gingen beide Begegnungen knapp verloren. 1986/87 stieg der Verein unter Trainer Ruedi Rickli erstmals in die 1. Liga auf und beendete die Spielzeit auf dem 2. Rang der zu den Aufstiegsspielen zur Nationalliga B (gegen Rohrschach) berechtigte. 1993 gelang dieses Kunststück unter Spielertrainer Stephan Heiniger erneut, scheiterte aber abermals in der 1. Runde (Gegner Echallens unter Trainer Lucien Favre). Nach dem Aufstieg 1987 etablierte sich der SV Lyss über Jahre zur Nummer zwei im Kanton Bern hinter den Berner Young Boys. 2000 stieg der Verein in die 2. Liga ab, ein Wiederaufstieg in die 1. Liga gelang nochmals 2007, doch bereits nach dieser Spielzeit stieg Lyss in die neu geschaffene 2. Liga Inter ab.
Viele Ab- und Aufstiege ab 2015
Nach zwei Abstiegen hintereinander (freiwillig von der 2. Liga interregional in die 2. Liga regional und sportlich von der 2. Liga in die 3. Liga), strebte das Lysser Team einen erneuten Aufstieg in die zweite Liga an.
Die Saison 2017/18 schloss man überlegen auf dem ersten Platz ab und gewann das Hinspiel der Aufstiegsspiele auswärts gegen den FC Aurore Biel mit 0:2. Nach 90 Minuten sowie auch nach 120 Minuten im Rückspiel in Lyss stand es 0:2 für die Bieler. Somit musste sich der Aufsteiger im Elfmeterschiessen klären. Nach jeweils 5 Schüssen stand es 4:4 im Elfmeterschiessen. Den sechsten Elfmeter verwandelten die Gäste, der Lysser Schütze scheiterte und der SV Lyss verblieb in der 3. Liga.
Nach der Saison 2018/19 wurde der Vertrag mit Trainer Patrik Schüpbach, trotz des erfolgreichen Wiederaufstiegs in die 2. Liga regional, nicht verlängert. Neuer Cheftrainer wurde David Meister gemeinsam mit seinem Assistenztrainer Markus Weidmann.
Auf die Spielzeit 22/23 kam es zu einem erneuten Trainerwechsel. Neu übernahm Albertoz Murtaj das Traineramt, wobei Markus Weidmann weiterhin als Assistenztrainer amtete. Nach einem zweiten Rang in der ersten Saison stieg man in der Saison 23/24 als souveräner Gruppensieger in die 2. Liga interregional auf. Dort konnte man sich im Folgejahr behaupten, sicherte sich den Ligaerhalte jedoch erst durch einen Sieg im letzten Spiel.
Zu Beginn der Saison 2025/26 kehrte David Meister als Trainer zurück, wobei er von Markus Weidmann und Lucien Kellerhals unterstützt wurde. Nach etlichen Abgängen war das Team nicht mehr gleich konkurrenzfähig und hatte v. a. in der Vorrunde wenig Erfolgserlebnisse zu verzeichnen. Trotz einer Steigerung in der Rückrunde, musste man den Abstieg in de 2. Liga regional hinnehmen.
In der Saison 26/27 teilen sich David Meister und Andreas Güntensperger das Traineramt, wobei Lucien Kellerhals weiterhin als Assistent waltet. Nach vielen Abgängen und Rücktritten von langjährigen Routiniers, tritt der SV Lyss in dieser Saison mit einem völlig neuen Team mit vielen sehr jungen Spielen an. Damit erfolgt ein Neuaufbau, mit dem kurzfristigen Ziel des Ligaerhalts.
Das Sportzentrum Grien ist das Heimstadion des SV Lyss. Im Sommer verfügt es über vier beleuchtete Naturrasen- sowie einen beleuchteten Kunstrasenplatz. Während der Winterpause kann die Dreifach-Halle für Events und Turniere genutzt werden.
Das Stadion fasst 2'900 Zuschauer und bietet 300 Sitzplätze, wovon 280 überdacht sind.