SV Rechnitz

SV Rechnitz
Logo
Basisdaten
Name SV Rechnitz
Sitz Rechnitz, Burgenland
Gründung 1931
Farben grün-weiß
Vorstand Harald Füzi (Obmann)
ZVR-Zahl 046728756
Erste Fußballmannschaft
Cheftrainer Joachim Parapatits
Spielstätte Geschriebenstein Arena
Plätze 1700
Liga II. Liga Süd
2025/26 5. Platz

Der SV Rechnitz ist ein Fußballverein aus der burgenländischen Marktgemeinde Rechnitz. Der Verein gehört dem Burgenländischen Fußballverband (BFV) an und spielt seit der Saison 2009/10 in der II. Liga Mitte, der fünfthöchsten Spielklasse.

Geschichte

Der SV Rechnitz wurde 1931 gegründet. Kurz nach Ende des Zweiten Weltkrieges schaffte Rechnitz 1949 den erstmaligen Aufstieg in die Burgenlandliga, die höchste Spielklasse des Landes. In dieser hielt sich das Team drei Jahre lang, ehe man in der Saison 1951/52 nicht konkurrenzfähig war – 20 der 22 Saisonspiele wurden verloren, insgesamt erhielt man 131 Gegentore – und in Konsequenz dessen abstieg. Es dauerte 13 Jahre, ehe sich Rechnitz in der Saison 1964/65 den Meistertitel in der II. Liga Süd sicherte und damit in die Burgenlandliga zurückkehrte.

Rechnitz konnte sich in Folge in der Landesliga etablieren, die Saison 1965/66 beendete der Aufsteiger als Tabellenvierter im oberen Drittel. In der Saison 1971/72 sicherte sich der Verein schließlich erstmals den Meistertitel in der Burgenlandliga. Rechnitz beendete die Spielzeit punktegleich mit dem USV Rudersdorf und stieg aufgrund der besseren Tordifferenz auf, nachdem man am letzten Spieltag den bereits abgestiegenen Tabellenletzten ASV Steinbrunn mit 18:1 besiegen hatte können. Durch den Titel stieg der Verein auch erstmals in die zweitklassige Regionalliga Ost auf.

Die Premierensaison in der Ostliga beendete Rechnitz 1972/73 als Zehnter. In der Saison 1973/74 erreichte der Verein als Tabellenfünfter das bis heute beste Endergebnis der Vereinsgeschichte. Aufgrund einer Ligareform – es wurde eine österreichweite, eingleisige zweite Liga eingeführt – war Rechnitz aber ab der Saison 1974/75 nur noch drittklassig. In der Saison 1974/75 war Rechnitz erstmals im ÖFB-Cup vertreten. Dem Zweitligisten SV Stockerau unterlagen die Burgenländer in der ersten Runde aber mit 0:4. In der Regionalliga beendete der Verein die Saison als Achter. In der Saison 1975/76 entging Rechnitz als Tabellen-13. knapp dem Abstieg. Dieser folgte dann aber in der Saison 1976/77, Rechnitz wurde Vorletzter und musste damit nach fünf Jahren wieder in den burgenländischen Landesbereich zurückkehren.

Doch in der Burgenlandliga hielten sich die Rechnitzer nicht lange, zwei Jahre nach dem Ostliga-Abstieg musste der Verein am Ende der Saison 1978/79 gar den Gang zurück in die II. Liga antreten. Verpasste der Verein in der Saison 1981/82 als Vizemeister hinter dem SV Eberau noch knapp den Wiederaufstieg, so folgte in der Saison 1982/83 als Tabellenletzter gar der erstmalige Abstieg in die 1. Klasse. In der 1. Klasse wurde Rechnitz in der Saison 1983/84 Vizemeister, in der Saison 1984/85 gelang als Meister die Rückkehr in die II. Liga. Der Verein verbrachte vier Jahre in der Liga, ehe 1988/89 der erneute Abstieg in die Sechstklassigkeit folgte. Rechnitz spielte neun Jahre lang in der 1. Klasse, ehe man sich in der Saison 1997/98 abermals den Meistertitel sicherte und in die II. Liga zurückkehrte.

Rechnitz konnte sich sechs Jahre in der Liga halten, ehe am Ende der Saison 2003/04 als Tabellenletzter wieder ein Abstieg folgte. Bereits in der Saison 2004/05 schaffte der Verein als Meister den direkten Wiederaufstieg. Erneut hielt sich das Team aber nur zwei Jahre in der II. Liga, als Vorletzter stieg man 2006/07 wieder ab. Mit dem Meistertitel in der Saison 2008/09 kehrte Rechnitz wieder in die Fünftklassigkeit zurück, in der man seither ununterbrochen vertreten ist.

Einzelnachweise

  1. ↑ Geschichte und Werdegang des SV Rechnitz oefb.at, am 15. Mai 2013, abgerufen am 16. September 2026
  2. ↑ Landesliga 1971/1972 sv-st.margarethen.org, abgerufen am 16. September 2026