| Saab JAS 39 Gripen | |
|---|---|
Schwedische JAS 39 Gripen auf der ILA 2010 | |
| Typ | Mehrzweckkampfflugzeug |
| Entwurfsland | |
| Hersteller | Saab |
| Erstflug | 9. Dezember 1988 |
| Indienststellung | 6. Juni 1996 |
| Produktionszeit | Seit 1995 in Serienproduktion |
| Stückzahl | 271 (Stand: Ende 2020) |
Die Saab JAS 39 Gripen (Kurzform Gripen, schwedisch für: der Greif) ist ein einstrahliges Mehrzweckkampfflugzeug des schwedischen Herstellers Saab und der Nachfolger der Saab JA 37 Viggen. Die Bezeichnung JAS steht für Jakt, Attack och Spaning (schwedisch für: Jagd, Angriff und Aufklärung).
Der Erstflug der Saab 39 fand 1988 statt; die Version JAS 39C/D ist seit 2005 bei der schwedischen Luftwaffe (Flygvapnet) im Einsatz. Außerdem fliegen die Luftstreitkräfte von Südafrika, Ungarn, der Tschechischen Republik, Brasilien und Thailand die Gripen. Die Testpilotenschule des Vereinigten Königreichs (Empire Test Pilots School) betreibt zu Ausbildungszwecken ebenfalls eine Gripen.

Gebaut wird das Flugzeug von einer Tochtergesellschaft der SAAB AB, der Gripen International (Kooperation zwischen Saab Technologies und BAE Systems) im schwedischen Linköping. Der Großteil des Flugzeuges wird in Schweden gefertigt und endmontiert. Weitere Komponenten stammen hauptsächlich von europäischen Firmen, einige Teile jedoch aus den Vereinigten Staaten und Südafrika. Zur Entwicklung der Maschine schlossen sich Saab, Volvo, Ericsson und FFV Aerotech zur Industriegruppe JAS zusammen. Diese legte 1981 einen ersten Entwurf vor. Die ersten Systemerprobungen begannen 1984, und im Februar 1986 war das erste Mock-up fertig. Der Rollout erfolgte am 26. Februar 1987. Am 9. Dezember 1988 startete Stig Holmström mit dem ersten Prototyp zum Erstflug. Nach dessen Absturz flog der zweite Prototyp am 4. Mai 1990. Fünf Prototypen (der letzte flog erstmals im Oktober 1991), eine Zelle für statische Versuche und zwei Kabinen für Versuche mit dem Schleudersitz wurden gebaut. Die Erprobung dauerte wegen zweier Abstürze und Problemen mit der US-amerikanischen Fly-by-wire-Software länger als geplant. Die Saab 39 wurde 1993 von den schwedischen Luftstreitkräften auf dem Flugplatz von Linköping in Dienst gestellt. Die erste Doppelsitzermaschine flog am 29. April 1996.
In den 2010er Jahren begann die Entwicklung einer nächsten Gripen-Generation, der Gripen NG. Die schwedische Regierung plant die Beschaffung von 60 Gripen E; unklar ist, ob bereits ausgelieferte Gripen C umgerüstet werden oder ob die Flygvapnet mit neu gebauten Luftfahrzeugen ausgerüstet wird.
Die Saab Gripen ist ein schwedisches Mehrzweckkampfflugzeug, das als Ein- und Doppelsitzer verfügbar ist. Es ist für den harten Wintereinsatz auch auf Behelfspisten, Autobahnen und unbefestigten Straßen ausgelegt. Zudem erfüllt es die Forderungen nach hoher Zuverlässigkeit, einfacher Wartung (zum Teil durch Wehrpflichtige) und universellem Einsatz. Bei besonders kalter Witterung lässt sich die Maschine – nach vergleichsweise kurzer Anheizphase mit dem Hilfstriebwerk – rasch in die Luft bringen. Auch bei schwierigen Bodenverhältnissen stellen Start und Landung für erfahrene Piloten kein größeres Problem dar. Die Kosten einer Flugstunde wurden von der südafrikanischen Luftwaffe (SAAF) 2012 mit 10.000 US-Dollar angegeben.
Da sich die Entwicklung für Saab nur bei einer Produktion von deutlich über 200 Stück finanziell lohnt, wurden bislang 68 Exemplare an andere, zu jenem Zeitpunkt blockfreie Staaten wie Südafrika, Ungarn, Tschechien und Thailand veräußert beziehungsweise verleast.
Bei dem Flugzeug handelt es sich um einen Mitteldecker mit an der Vorderkante um 45° gepfeilten Deltaflügeln mit Sägezahn und beweglichen Canards an den seitlichen Lufteinläufen. Die Canards dienen nicht nur der Manövrierfähigkeit, sondern können auch zur Verkürzung der Landestrecke benutzt werden. Im hinteren Teil des Rumpfes sind zusätzlich zwei Bremsklappen angebracht. Zur Erweiterung der Reichweite verfügt die Maschine über eine einziehbare Tanksonde auf dem linken Lufteinlass zur Luftbetankung. Das Fahrwerk besteht aus einem doppelt bereiften Bug- und zwei einfach bereiften Hauptfahrwerken. Die Avionik besteht aus einem Puls-Doppler-Radar PS-05/A von Ericsson/GEC-Marconi mit mehreren Betriebsarten (look-down, shoot-down) und einer Erfassungsreichweite von etwa 120 km, einem Ericsson-SDS-80-Zentralcomputer mit etwa 40 Prozessoren und einem MIL-1553B-Standardbus. Gesteuert wird die Maschine über ein Fly-by-wire-System. Im Cockpit stehen verschiedene Multifunktionsbildschirme und ein Weitwinkel-Head-up-Display von Kaiser Electronics zur Verfügung. Das Flugzeug besteht zu etwa dreißig Prozent aus Verbundwerkstoffen. So bestehen die Canards und einige Verkleidungen des Rumpfes sowie Teile der Tragflächen, der Seitenflosse, der Ruder und die Landeklappen aus kohlenstofffaserverstärkten Kunststoffen. Das Radom wird aus glasfaserverstärkten Kunststoffen gefertigt, während für den Rumpf eine Aluminiumlegierung und für die Tragflächenanschlüsse eine Titanlegierung verwendet wird.
Bei den JAS 39A und B wird ein Volvo Aero RM12 – ein verbessertes F404-Triebwerk von General Electric mit Nachbrenner – eingesetzt. Für die JAS 39C/D wurde das verbesserte Volvo RM12UP verwendet. 2007 wurde die Möglichkeit der Nachrüstung mit einem GE-F414G-Triebwerk geprüft. Der erste Testflug mit diesem Triebwerk fand 2008 statt und wird bei der JAS 39E/F (Gripen NG) eingesetzt. Die Lufteinläufe der Triebwerke sind nicht verstellbar.
Sprengschnur
Schleudersitz
Airbag
ABS

Festinstallierte Bordkanone
Bewaffnung an Außenlaststationen
Luft-Luft-Lenkflugkörper
Luft-Boden-Lenkflugkörper
Gelenkte Bomben
Ungelenkte Luft-Boden-Raketen
Ungelenkte Bomben
Elektronik-Zusatzbehälter
Treibstofftanks
Geplante Erweiterungen des Waffenarsenals
Die Saab 39 ist mit dem integrierten IDAS-3-Selbstverteidigungssystem ausgestattet, das bei Bedarf automatisch Gegenmaßnahmen ergreifen kann.
Radarwarner: Die Enden der Startschienen an den Tragflächenspitzen tragen insgesamt vier SAAB-Electronics-BOW-21- oder RWS-300-Radarwarnsensoren. Zusätzlich ist ein Radarwarnempfänger in der Heckflosse untergebracht.
Laserwarner: Im Rumpf sind mittig vier Saab-LWS-310-Laser-Warngeräte verbaut.
Raketenanflugwarner: Vor und hinter der Flügelwurzel sind in der Gripen NG insgesamt vier Raketenanflugwarnsensoren (MAW) des Typs Saab MAW-300 eingebaut.
Täuschkörper: An den Startschienen unter den Tragflächen können insgesamt vier Täuschkörperwerfereinheiten Saab BOP-C mit 8, 20 oder 40 Täuschkörpern befestigt werden. Die Täuschkörper sind plättchenartig gefertigt und haben eine neuere chemische Wirkungsweise. Im Rumpf sind zwei Täuschkörperwerfereinheiten Saab BOP-L mit 23, 29, 31 oder 39 1"×1"-Täuschkörpern montiert. CelsiusTech-Bo2D-Radarschleppköder mit 100-m-Schleppseil an Waffenpylonen 2L oder 2R.
Elektronische Kriegsführungssysteme: Das von Ericsson Saab Avionics eingebaute EWS39 (Electronic Warfare System 39), ab Baulos 3, ist im Rumpf integriert. Es analysiert, identifiziert sowie priorisiert die Daten aller Sensoren (RWR, IFF und Radar) und bekämpft auf Wunsch die Bedrohungen automatisch.
TIDLS: Fortgeschrittenes Datenübertragungssystem, das es dem Gripen-Pilot erlaubt, sich trotz ausgeschaltetem Radar mit Daten anderer Sensoren ein Bild der Lage zu machen. Weiter besitzen die JAS 39C/D das US-amerikanische Link-16-System, um mit NATO-Kampfflugzeugen kommunizieren zu können. Mit Link 16 ergibt sich die Möglichkeit, ein Ziel durch eine E-3 AWACS aufspüren zu lassen und die Lenkflugkörper ohne Einsatz des eigenen Radars abfeuern zu können.
Schweden
Brasilien

JAS 39: Diese fünf Testmaschinen umfassen die Prototypen mit den Produktionsnummern 39-101 bis 39-105. Weiter ist eine Zelle für Belastungstest gebaut worden. Die Testmaschinen wurden nach dem Abschluss der Tests ausgemustert. Die 39-102 ist im schwedischen Luftwaffenmuseum zu besichtigen.
JAS 39A: Erste Mehrzweckkampfflugzeugversion, kein Export. Cockpit mit einfarbigem MFD, alles in schwedischer Sprache beschriftet. Unterschiede zwischen Batch-1- und Batch-2-Maschinen: Batch-2-Maschinen sind analog der JAS 39C des Batch 2 ausgerüstet.
JAS 39B: Zweisitzige Version der JAS 39A für Kampf- und Trainingseinsätze. Unterschied: fehlende Bordkanone, zweites baugleiches Cockpit hinter dem Piloten und kleinerer interner Treibstofftank.

JAS 39C: Verbesserte Version mit neuem Glascockpit, größeren MFD, neuer APU, OBO-Generator (Sauerstofferzeuger) und Flugbetankungssonde. Unterschiede zwischen Batch-2- und Batch-3-Maschinen: Batch 3 ist die Exportversion mit englisch beschriftetem Cockpit, erweiterter NATO-kompatibler Bewaffnung sowie verbessertem Triebwerk, FADEC und Link-16-Datenlink.
JAS 39D: Zweisitzige kampftaugliche Version der JAS 39C, die auch als Wild Weasel oder Drohnenleitstelle operieren soll.
JAS 39EBS: Bezeichnung für die JAS 39C/D für den Export. Die Bezeichnung EBS HU bedeutet Export Baseline Standard Hungary und unterscheidet sich von den JAS 39C durch das Link-16-Datenlink, NATO-Pylons, größere Zusatztanks sowie NATO-Standardbewaffnung. Sämtliche Beschriftungen und Computersysteme sind in englischer Sprache vorhanden.

JAS 39NG: Die Gripen NG (NG steht für Next Generation oder New Gripen) ist ein Testflugzeug und Technologiedemonstrator für die Systeme des JAS 39E und JAS 39F. Die Gripen NG ist eine JAS 39B, bei der in mehreren Schritten Avionik, Flugsoftware, Waffenrechner, Radarwarner, Störsender Radar und Infrarotsensoren verbaut wurden. Damit entspricht die Gripen NG von der Ausrüstung her in ihrem Endzustand weitgehend der JAS-39F. Jedoch wurden die Flugzeugzelle, das Fahrwerk und das interne Tankvolumen unverändert von der JAS 39B / JAS 39D übernommen und entsprechen in diesen Punkten nicht der JAS 39F. Der Prototyp wurde am 23. März 2008 vorgestellt. Ein Testflug zur Demonstration der Supercruise-Fähigkeiten fand am 21. Januar 2009 über der Ostsee durch den Testpiloten Magnus Ljungdahl statt.

JAS 39E: Die Gripen E hat eine so umfangreiche Modernisierung erfahren, das sie als Kampfflugzeug der Generation „4+“ bzw. Generation 4.5 beschrieben wird. Verschiedene Neuerungen wie AESA-Radar, Täuschkörper, neuere Bewaffnung und neue Außenlaststationen sind bezeichnend. Diese Version weist eine auf 16.000 kg erhöhte Abflugmasse sowie 1000 kg mehr Zuladung auf. Sie besitzt das General-Electric-F414G-Triebwerk und hat 1400 l mehr Tankkapazität. Das Hauptfahrwerk der Maschine wird nun in einer Verkleidung unter dem Rumpf untergebracht, was durch die breitere Spur auch die Anbringung zweier zusätzlicher Aufhängungen am Rumpf mit maximal 910 kg Zuladung ermöglicht. Das Bugfahrwerk verfügt nur noch über ein Rad statt zweier Räder. Auch die Avionik (Radar mit elektronischer Strahlschwenkung, Selbstschutzsystem, Kommunikationssystem) wurde verbessert. Der Erstflug der Gripen E fand etwa ein Jahr nach dem Rollout am 15. Juni 2017 in Linköping mit Testpilot Marcus Wandt statt, der zweite und dritte Prototyp folgte am 26. November 2018 und am 11. Juni 2019. Am 15. April 2015 wurde bekannt, dass Brasilien sich mit Saab über den Kauf von 36 Kampfflugzeugen vom Typ Gripen E geeinigt habe. Der Vertrag sah eine enge Zusammenarbeit und einen Technologietransfer mit dem brasilianischen Flugzeughersteller Embraer vor. Brasilien sollte für die Flugzeuge 5,4 Mrd. US-Dollar (5 Mrd. Euro) zahlen. Außerdem wurde in Aussicht gestellt, die Maschine ab 2023 in Brasilien für den Export nach Lateinamerika und Afrika zu produzieren. Das erste brasilianische Flugzeug verblieb nach dem Erstflug im Herbst 2019 vorerst in Schweden, am 20. September 2020 traf es in Brasilien ein. Das erste Serienflugzeug soll bis Ende 2021 an die brasilianische Luftwaffe geliefert werden. Zudem erhalten auch ab 2025 die Schwedische Luftstreitkräfte und ab 2026 die Kolumbianische Luftwaffe ihre ersten Gripen E, wobei Kolumbien zusätzlich auch noch die vollkampffähige zweisitzige Version F erhält.
JAS 39F: Zweisitzige kampftaugliche Version der JAS 39E, die auch als Wild Weasel oder Drohnenleitstelle operieren soll. Unterschied: fehlende Bordkanone, zweites baugleiches Cockpit hinter dem Piloten und kleinerer interner Treibstofftank. SAAB stellte die JAS 39F noch in der Projektierungsphase vor. Im ersten Beschaffungsverlauf zeigte die Schweiz Interesse JAS 39E und JAS 39F zu beschaffen. Die Schwedische Luftwaffe zeigte zu dem Zeitpunkt kein Interesse an einer Beschaffung von JAS 39F da aus ihrer Sicht die vorhandenen JAS 39B und JAS 39D als Kampftrainer genügen. Daraufhin änderte die Schweiz ihren Beschaffungswunsch auf 22 JAS 39E. Als Brasilien sich zur Beschaffung der Gripen bekannte, insistierte die brasilianische Luftwaffe darauf, auch acht JAS 39F zu erhalten. Die JAS 39F werden vollumfänglich in Brasilien gebaut. Am 2. Juni 2026 stellte Saab in Linköping die erste doppelsitzige Gripen beziehungsweise Gripen F offiziell vor, die Maschine trug bereits die Kennzeichen der brasilianischen Luftstreitkräfte.
Die Gripen absolvierte ihren ersten Kampfeinsatz im Rahmen des internationalen Militäreinsatzes in Libyen 2011. Schweden setzte ab dem 28. März acht, später fünf Flugzeuge von Sigonella aus für Aufklärungsmissionen über Libyen ein. Das damals noch neutrale Schweden beteiligte sich nicht an der Bekämpfung von Bodenzielen. Die Gripen absolvierten mit 40 % den Hauptanteil der Aufklärungsmissionen. In 650 Einsätzen und annähernd 2.000 Flugstunden wurden 150.000 Aufnahmen gemacht. Bei diesen Einsätzen erreichten die Gripen C eine Verfügbarkeit von über 92 %.
Im Juli 2025 griffen zwei thailändische Gripen gemeinsam mit F-16 Fighting Falcon im Rahmen des Grenzkonflikts zwischen Kambodscha und Thailand kambodschanische Stellungen an.
Das Flugzeug musste sich in diversen Ausschreibungen schon der Dassault Rafale und dem Eurofighter stellen. Diese Flugzeuge weisen zwar ein größeres Einsatzspektrum auf, sind aber in Anschaffung wie auch Unterhalt, allein wegen zweier Triebwerke, erheblich teurer als das schwedische Modell.
Neben den gewonnenen Ausschreibungen (siehe oben) gab und gibt es weitere interessierte Nutzerstaaten.
Insgesamt sind seit 1989 bis August 2026 10 Saab 39 verunglückt oder abgestürzt, dabei kam es zu 8 Totalverlusten.




| Kenngröße | Daten der JAS 39A/B/C/D „Gripen“ | Daten der JAS 39E/F „Gripen NG“ |
|---|---|---|
| Länge | 14,10 m (Zweisitzer: 14,80 m) | 15,20 m (Zweisitzer: 15,90 m) |
| Spannweite | 8,40 m | 8,60 m |
| Flügelfläche | 25,54 m² | 31,1 m² |
| Flügelstreckung | 2,76 | |
| Tragflächenbelastung |
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| Höhe | 4,70 m | |
| Leermasse | 6.622 kg | ca. 7.600 kg |
| normale Startmasse | 8.720 kg | ca. 11.000 kg |
| max. Startmasse | ca. 14.000 kg | ca. 16.500 kg |
| Tankkapazität | 2.821 l bzw. 2.268 kg (intern) | 4.221 l bzw. 3.394 kg (intern) |
| Treibstoffmassenanteil | 0,260 | ca. 0,310 |
| G-Limits | −3/+9g | |
| Höchstgeschwindigkeit |
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| Marschgeschwindigkeit | k. A. | Mach 1,2 |
| Dienstgipfelhöhe | 15.240 m | höher als 16.000 m |
| max. Steigrate | 254 m/s | k. A. |
| Einsatzradius | 700 km | 1.300 km im Luftüberwachungseinsatz |
| Überführungsreichweite | 3.000 km (Luftbetankung bei JAS 39C/D möglich) | 4.075 km (Luftbetankung möglich) |
| benötigte Startbahn/Landebahn | 800 m | 600 m |
| max. Waffenlast | 4.200 kg | 5.200 kg |
| Triebwerk | ein Volvo Aero RM12 (ein F-404-Derivat) | ein Mantelstromtriebwerk General-Electric F414GE-39E (F414G) (Kundenwunsch F414G EPE 120kN) |
| Schubkraft |
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| Schub-Gewicht-Verhältnis |
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| Bordradar Hersteller/Typ | Ericsson und GEC-Marconi / PS-05/A | Selex Galileo / ES05 Raven (AESA) |
| Systempreis | etwa 100 Millionen US-Dollar | etwa 100 Millionen US-Dollar 45–55 Millionen US-Dollar pro Flugzeug |
| Rettungssystem | Schleudersitz Martin-Baker MB Mk.10LS | |
Anmerkungen