Sabine Fandrych (* 1968 in Burghausen) ist eine deutsche Politikwissenschaftlerin. Seit Juli 2021 ist sie geschäftsführendes Vorstandsmitglied der Friedrich-Ebert-Stiftung.
Fandrych wurde im Jahr 1968 in Burghausen geboren und absolvierte in den Jahren 1989 bis 1996 ein Studium der Politikwissenschaft, Ethnologie sowie portugiesische Linguistik an der Ludwig-Maximilians-Universität München. An der Universität Hamburg promovierte sie im Jahr 2000 mit einer Arbeit zu Kommunalreform und Lokalpolitik in Mosambik.
Im Anschluss daran ging sie zehn Jahre wechselweise für die Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) und die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit nach Angola und Äthiopien, wo sie bei verschiedenen zivilgesellschaftlichen und öffentlichen Stellen als Beraterin tätig war.
In den Jahren 2010 bis 2016 leitete sie das Fritz-Erler-Forum, das baden-württembergische Landesbüro der Friedrich-Ebert-Stiftung in Stuttgart. Im Jahr 2016 wechselte sie als zunächst stellvertretende Abteilungsleiterin der Politischen Akademie an die FES nach Bonn, die sie seit Anfang 2017 leitet. Zum 1. Januar 2021 wechselte sie in die Geschäftsführung der Stiftung und hat zum 1. Juli 2021 Roland Schmidt als geschäftsführendes Vorstandsmitglied der FES abgelöst.
Seit dem Jahr 1997 ist Sabine Fandrych Mitglied in der SPD, für die sie 2020 an ihrem Wohnort Königswinter im Wahlkreis Oberdollendorf bei den Kommunalwahlen antrat.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Fandrych, Sabine |
| KURZBESCHREIBUNG | deutsche Politikwissenschaftlerin |
| GEBURTSDATUM | 1968 |
| GEBURTSORT | Burghausen |