| Saccoloma | ||||||||||||
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Saccoloma inaequale, Herbarexemplar | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name der Familie | ||||||||||||
| Saccolomataceae | ||||||||||||
| Doweld | ||||||||||||
| Wissenschaftlicher Name der Gattung | ||||||||||||
| Saccoloma | ||||||||||||
| Kaulf. |
Saccoloma ist die einzige Gattung der Pflanzenfamilie Saccolomataceae innerhalb der Klasse der Echten Farne (Polypodiopsida).

Die Rhizome sind kurz kriechend bis aufrecht, manchmal stammähnlich, und besitzen eine Dictyostele. Die Blattstiele besitzen ein Omega-förmiges Leitbündel. Die Blattspreiten sind gefiedert bis fiederschnittig. Die Gliederhaare wie bei den nah verwandten Dennstaedtiaceae fehlen. Die Nerven endigen frei.
Die Sori stehen endständig an den Nerven. Die Indusien sind beutel- oder becherförmig. Die Sporen sind kugelig-tetraedrisch, die Oberfläche besitzt parallele, verzweigte Rippen.
Die Chromosomengrundzahl beträgt x = ca. 63.
Die Gattung Saccoloma wurde 1820 durch Georg Friedrich Kaulfuss in Berlin. Jahrb. Pharm. Verbundenen Wiss., Band 21, Seite 51 aufgestellt. Typusart ist Saccoloma elegans Kaulf. Die Familie Saccolomataceae wurde 2008 durch Alexander Borissowitsch Doweld in Phytologia, Volume 90, Issue 3, Seite 417 aufgestellt.
Saccoloma Kaulf. ist die einzige Gattung der Familie Saccolomataceae Doweld. Die Gattung Saccoloma ist wahrscheinlich nicht monophyletisch.
Die Arten der Gattung Saccoloma wachsen terrestrisch und sie ist pantropisch verbreitet. In der Neotropis gibt es etwa acht Arten (Stand 2010).
Die Gattung Saccoloma könnte bis zu 18 Arten enthalten; beispielsweise: