| Sagenbringer | |
|---|---|
Sagenbringer | |
| Allgemeine Informationen | |
| Genre(s) | Folk Metal |
| Aktive Jahre | ab 2021 |
| Website | www.sagenbringer.com |
| Aktuelle Besetzung | |
| Haldruhir (Tim Broscheit) | |
| Skjomi (Kim Reichhart) | |
| Azaril (David Langhammer) | |
| Trygve (Kay Werner Brandt) | |
Sagenbringer ist eine 2021 gegründete deutsche Folk-Metal-Band aus Norddeutschland. Die vierköpfige Gruppe verbindet deutschsprachige Texte über Sagen, Mythologie und Fantasiewelten mit Elementen des Pagan Metal.
Die Band entstand 2021 aus der Zusammenarbeit des Gitarristen Skjomi und des Sängers Haldruhir. Später kamen der Bassist Azaril und der Schlagzeuger Trygve hinzu. Nach eigenen Angaben betrachtet die Gruppe die erste gemeinsame Probe und die Veröffentlichung des Liedes Blutmarsch am 25. Dezember 2021 als ihr Gründungsdatum.
Im April 2022 erschien das selbstbetitelte Debütalbum. Im Oktober desselben Jahres trat die Band beim Unleash the Kraken Festival in Ahrensburg auf. 2023 begleitete sie Varg und Nachtblut auf der Wolfsfest-Tour.
Das zweite Studioalbum Zeit der Geschichten wurde am 5. April 2024 veröffentlicht. Darauf wirkten Durothar und Varg als Gäste mit. Am folgenden Tag spielte Sagenbringer beim Ragnarök-Festival.
Im Januar 2025 folgte die EP Gefährten. Im Mai desselben Jahres unterzeichnete die Band einen Labelvertrag bei NoCut Entertainment. Das dritte Studioalbum Zwischen den Welten erschien am 30. Januar 2026 bei NoCut. Es wurde auf CD und Schallplatte veröffentlicht. Im Frühjahr 2026 führte die erste eigene Headliner-Tour durch neun deutsche Städte.
Mit der EP Sagendarium widmete sich die Gruppe im September 2026 der Welt von J. R. R. Tolkien. Die drei Lieder behandeln Bilbos Geburtstag, die Reiter von Rohan und die Haradrim.
Sagenbringer verbindet Metal-Gitarren und rauen Gesang mit folkloristischen Melodien und eingängigen Refrains. Die Texte greifen unter anderem nordische Mythologie und fantastische Erzählungen auf.
Leoni Dowidat hob im Sonic Seducer anlässlich von Zwischen den Welten die Verbindung von harten Gitarrenriffs und Folk-Melodien sowie die vergleichsweise zurückhaltenden Arrangements hervor. Thea Oborski lobte auf Heavymetal.dk die Melodien und die Texte von Zeit der Geschichten, merkte jedoch an, dass die geringe musikalische Variation auf Dauer gleichförmig wirken könne.