| Salihundam | ||
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| Staat: | ||
| Bundesstaat: | Andhra Pradesh | |
| Distrikt: | Srikakulam | |
| Lage: | 18° 20′ N, 84° 3′ O | |
| Höhe: | 65 m | |
| Einwohner: | 4.816 (2011) | |

Salinhundam ist ein Dorf mit ca. 5000 Einwohnern im Distrikt Srikakulam im äußersten Nordosten des Bundesstaats Andhra Pradesh im Osten Indiens. Der Ort ist bekannt wegen der nahegelegenen buddhistischen Ruinenstätte.
Das Dorf Salihundam liegt auf dem Südufer des Flusses Vansadhara etwa 20 km nordöstlich der Distriktshauptstadt Srikakulam in einer Höhe von ca. 40–65 m; die Küste des Golfs von Bengalen ist ca. 10 km in östlicher Richtung entfernt. Das Klima ist meist schwülwarm; Regen fällt nahezu ausschließlich während der sommerlichen Monsunzeit.
Die Landbevölkerung Indiens besteht nahezu ausschließlich aus Hindus.
Zur Geschichte des Dorfes ist mangels schriftlicher Aufzeichnungen so gut wie nichts bekannt. Im 3. Jahrhundert v. Chr. gehörte es zum Kalinga-Reich, welches im Jahr 261 v. Chr. vom Maurya-Herrscher Ashoka blutig unterworfen wurde. Nach dessen Beehrung und vielleicht sogar auf dessen Initiative hin entstand in der Nähe ein buddhistisches Kloster, welches seine Blütezeit vom 2.–8. Jahrhundert erlebte; spätestens ab dem 12. Jahrhundert verfiel es und wurde erst im Jahr 1919 von dem indischen Historiker Gidugu Venkata Rama Murthy „wiederentdeckt“.