Sally McKee

Sally McKee (* 1955 in Plainfield, New Jersey) ist eine amerikanische Mittelalterhistorikerin, die sich mit der Sozialgeschichte des venezianischen Kolonialreichs beschäftigt sowie mit der Sklaverei in Italien und im östlichen Mittelmeer bis in das 19. Jahrhundert. Darüber hinaus befasst sie sich mit der Geschichte der Arbeit und des Geschlechts (Gender), der Mobilität und des Rassismus.

Leben

McKee schloss 1973 die Highschool ab, lebte bis 1980 in Nordkalifornien, absolvierte den Bachelor an der San Francisco State University. Danach verbrachte sie eineinhalb Jahre in Cambridge, neun Jahre in Toronto und wurde 1993 am Centre for Medieval Studies mit der Arbeit Uncommon Dominion. The Latins and Greeks of Fourteenth Century Venetian Crete an der kanadischen Universität Toronto promoviert. Von Toronto ging sie nach Dumbarton Oaks in Washington, verbrachte zwei Jahre an der Universität Wisconsin in Oshkosh, dann fünf Jahre an der Arizona State University in Tempe. Seit 2000 unterrichtet sie an der Universität von Kalifornien, Davis.

2016 veröffentlichte sie eine Monographie über Edmond Dédé (1827–1901), einen kreolischen Violinisten aus New Orleans, der fast vier Jahrzehnte in Frankreich lebte und im dortigen Bordeaux, wo er ab 1864 weilte, 27 Jahre lang das Théâtre l’Alcazar leitete.

Sie selbst beschreibt sich auf ihrer Website als „writer, historian, bonne vivante“.

Werke

Personendaten
NAME McKee, Sally
KURZBESCHREIBUNG amerikanische Mediävistin
GEBURTSDATUM 1955
GEBURTSORT Plainfield, New Jersey